Ministerium, Trassenpreis-Urteil

Ministerium: Trassenpreis-Urteil schafft Rechtssicherheit

19.03.2026 - 13:26:42 | dpa.de

Das Urteil des EuropÀischen Gerichtshofs (EuGH) zu den sogenannten Trassenpreisen beeinflusst auch die ReformplÀne des Bundesverkehrsministeriums zu dem Thema.

"Das Urteil wird in die Überlegungen einbezogen werden", teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Der derzeitige Zeitplan sehe vor, dass die Reform des Trassenpreissystems zur Fahrplanperiode im kommenden Jahr wirksam werde.

Bei den Trassenpreisen handelt es sich um eine Art Schienenmaut, die die Verkehrsunternehmen fĂŒr die Nutzung der Infrastruktur an den Netzbetreiber Deutsche Bahn zahlen mĂŒssen. FĂŒr den Regionalverkehr waren die Kosten bisher allerdings gedeckelt - zulasten von GĂŒter- und Fernverkehr.

Der EuGH hat nun entschieden, dass dieser Preisdeckel nicht mit europĂ€ischem Recht vereinbar ist. Mit dem Urteil drohen den Unternehmen in großem Umfang Mehrkosten.

Dem Bundesverkehrsministerium zufolge schafft die Entscheidung der Richterinnen und Richter in Luxemburg Rechtssicherheit. "Es ist derzeit noch unklar, ob die Entgelte im SPNV ohne die Trassenpreisbremse höher oder niedriger hĂ€tten ausfallen mĂŒssen", teilte das Ministerium mit. Dies mĂŒsse nun die Bundesnetzagentur ermitteln. Die AbkĂŒrzung SPNV steht fĂŒr Schienenpersonennahverkehr.

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