US-MilitĂ€r erklĂ€rt Angriffe auf Iran vorerst fĂŒr beendet
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 06:09 Uhr, dpa.deDie Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende Zielobjekte mit PrĂ€zisionsmunition getroffen, teilte das zustĂ€ndige US-Regionalkommando Centcom am frĂŒhen Morgen deutscher Zeit auf der Online-Plattform X mit. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die StraĂe von Hormus zu erschweren.
Es war bereits die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zu Mittwoch wieder aufflammten. Neben Kampfflugzeugen und Flugdrohnen wurden diesmal laut Centcom auch erstmals schwimmende Drohnen eingesetzt. Dazu veröffentlichte das MilitĂ€r ein Video, auf dem von einem FlugzeugtrĂ€ger abhebende Kampfjets sowie Marschflugkörper zu sehen sind, die von einem oder mehreren Kriegsschiffen abgefeuert werden. AuĂerdem sollen die Aufnahmen offensichtlich den Einschlag mehrerer Geschosse am Zielort zeigen. Die Angaben der US-Armee lieĂen sich nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.
Die StraĂe von Hormus habe essenzielle Bedeutung fĂŒr den weltweiten Handel und werde nicht vom Iran kontrolliert, betonte Centcom. Die US-StreitkrĂ€fte stĂŒnden bereit, um die Freiheit des zivilen Schiffsverkehrs zu verteidigen - auch gegen "die ungerechtfertigte Aggression des Irans, seine Schikane, Drohungen und willkĂŒrlichen Verlautbarungen".
UN-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres hatte sich nach Beginn der jĂŒngsten Angriffswelle besorgt ĂŒber die "erhebliche Eskalation" gezeigt. Eine RĂŒckkehr zu umfassenden Kampfhandlungen hĂ€tte katastrophale Folgen fĂŒr die Sicherheit der Region und die Weltwirtschaft, warnte er auf X. "Ich rufe den Iran und die USA nachdrĂŒcklich auf, die Verhandlungen unverzĂŒglich wieder aufzunehmen und offene Fragen auf diplomatischem Wege zu lösen."
