IEA erwartet schwĂ€cheres Wachstum der Ălnachfrage
15.02.2024 - 11:15:28FĂŒr 2024 sei mit einem Anstieg der globalen Nachfrage um durchschnittlich 1,2 Millionen Barrel pro Tag zu rechnen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbands westlicher Industriestaaten hervorgeht. Damit dĂŒrfte das Wachstum nur etwa halb so stark ausfallen wie im vergangenen Jahr.
Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, lieĂ das Wachstum bereits Ende des vergangenen Jahres nach. Demnach sei der Zuwachs des weltweiten Verbrauchs im vierten Quartal um etwa 35 Prozent geringer ausgefallen als im Vorquartal. In dem Bericht wurde in diesem Zusammenhang auf die trĂ€gere Konjunkturentwicklung in China verwiesen. Die zweitgröĂte Volkswirtschaft der Welt hat einen hohen Verbrauch an importiertem Erdöl.
WĂ€hrend sich das Wachstum der Nachfrage abschwĂ€cht, verzeichneten die Experten der IEA zu Beginn des Jahres einen starken RĂŒckgang des Angebots. Im Januar sei das Angebot im Monatsvergleich um 1,4 Millionen Barrel pro Tag gefallen. Als GrĂŒnde nannte die IEA eine witterungsbedingte SchlieĂung von Förderanlagen in Nordamerika und eine FörderkĂŒrzung durch Ălstaaten, die sich im Verbund Opec+ zusammengeschlossen haben.
Allerdings sei im weiteren Verlauf des Jahres mit einem krĂ€ftigen Anstieg der Fördermenge zu rechnen. So erwartet der Verband unter anderem eine rekordhohe Ălproduktion in den USA. FĂŒr das gesamte Jahr 2024 sei daher mit einem Anstieg des globalen Angebots um durchschnittlich 1,7 Millionen Barrel pro Tag auf 103,8 Millionen Barrel zu rechnen.

