Börsenbericht

Dax kaum verÀndert - abwartende Haltung dominiert

Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 17:44 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Zum Wochenstart hat sich der Dax kaum verÀndert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.106 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag."Zum Wochenstart herrschte wenig Bewegung im Dax", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Dax weiter schwach - Ölpreis steigt
Frankfurter Börse - Bild: via dts Nachrichtenagentur
"Die gute Nachricht aber ist, dass sich der Index trotz der wieder zunehmenden Unsicherheiten sowohl auf geopolitischer Ebene im Nahen Osten als auch auf wirtschaftspolitischer Ebene mit einer neuen Strafzolltirade aus dem Weißen Haus stabil ĂŒber 26.000 Punkten hĂ€lt. GestĂŒtzt wurde der Markt sowohl von den schwĂ€cheren Rohölpreisen als auch von einem schwĂ€cheren Dollar gegenĂŒber dem Euro. Beide Entwicklungen reduzieren die potenziellen Inflationsgefahren und nehmen den Anlegern die Sorgen vor einer Notenbank, die daraufhin geldpolitisch reagieren mĂŒsste."

"Insgesamt aber bleiben die Investoren vor den anstehenden Nvidia-Zahlen, den PCE-Deflator-Daten und dem Notenbankertreffen in Jackson Hole an den Seitenlinien. Das Risiko, bei EnttĂ€uschungen auf dem falschen Fuß erwischt zu werden oder aber bei weiter steigenden Kursen Rendite zu verpassen, ist hoch. Dann lieber die Ereignisse abwarten und sich je nach Ausgang des Events neu positionieren."

"Die grĂ¶ĂŸte Unbekannte sind in dieser Woche ohne Zweifel die Quartalszahlen und der Ausblick des KI-Highflyers Nvidia mit den darin enthaltenen Hinweisen auf die Entwicklung bei den Rechenzentren. Die Skepsis in Bezug auf die hohen Investitionen der KI-Unternehmen in die Infrastruktur in Kombination mit den hohen Anleiherenditen sorgt derzeit fĂŒr KaufzurĂŒckhaltung bei den Technologietiteln. Zudem fĂŒhrt die aktuelle Dollar-SchwĂ€che zu relativ schwĂ€cheren Gewinnen der auslĂ€ndischen Investoren in US-Aktien. Ein lĂ€nger anhaltender AbwĂ€rtstrend des Greenbacks könnte diese mittel- bis langfristig unattraktiver machen."

"Auch wenn die Impulse insgesamt also derzeit ĂŒberschaubar bleiben, haben die wenigen, anstehenden Events viel Überraschungspotenzial in alle Richtungen", sagte Lipkow.

Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Montagnachmittag etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,1669 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8570 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.662 US-Dollar gezahlt (+1,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 128,45 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 92,41 US-Dollar, das waren 198 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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