Demant A/ S-Aktie (DK0010268440): Frische Q1-2026-Zahlen und neues Kursziel der Deutschen Bank im Fokus
19.05.2026 - 16:29:06 | ad-hoc-news.deDer dĂ€nische HörgerĂ€tespezialist Demant A/S hat Anfang Mai 2026 ein Trading-Update zu Q1 2026 vorgelegt und damit neue Einblicke in Wachstum und Nachfrage im KerngeschĂ€ft geliefert, wie aus Unterlagen auf der Investor-Relations-Seite von Demant hervorgeht, die im Mai 2026 veröffentlicht wurden, berichtete Ad-hoc-news Stand 15.05.2026. Parallel dazu hat die Deutsche Bank ihr Kursziel fĂŒr Demant auf 226 dĂ€nische Kronen angehoben und die Einstufung auf Hold bestĂ€tigt, wie eine Analyse Mitte Mai berichtete, meldete MarketScreener Stand 19.05.2026.
Stand: 19.05.2026
Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.
Auf einen Blick
- Name: Demant
- Sektor/Branche: Medizintechnik, HörgerÀte, Audiologie
- Sitz/Land: Smorum, DĂ€nemark
- KernmÀrkte: Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik
- Wichtige Umsatztreiber: HörgerÀte, Hörimplantate, Audiologische Diagnostik, Kommunikationslösungen
- Heimatbörse/Handelsplatz: Nasdaq Copenhagen (Ticker Demant)
- HandelswÀhrung: DÀnische Krone (DKK)
Demant A/S: KerngeschÀftsmodell
Demant A/S ist nach Unternehmensangaben einer der weltweit gröĂten Anbieter von Hörlösungen und fokussiert sich auf HörgerĂ€te, Hörimplantate, Audiologie-Equipment und Kommunikationslösungen. Das Unternehmen adressiert sowohl den medizinischen Markt fĂŒr schwerhörige Patienten als auch professionelle Anwendungen in BĂŒroumgebungen und Konferenztechnik. Ein groĂer Teil der Wertschöpfung entsteht dabei in der Entwicklung eigener Chips, Software und Algorithmen zur Signalverarbeitung, die das Hörerlebnis der Endkunden verbessern sollen.
Im Kern basiert das GeschĂ€ftsmodell von Demant auf der Kombination aus technologisch hochwertigen HörgerĂ€ten, einem globalen Vertriebsnetz und einer starken Position im Fachhandel. Der Konzern verkauft seine Produkte ĂŒber unabhĂ€ngige Hörakustiker, eigene Retailketten sowie Klinikpartner und versorgt damit Patienten in vielen LĂ€ndern weltweit. Dazu kommen diagnostische Systeme fĂŒr HNO-Ărzte und Hörzentren, die die Diagnose von Hörstörungen unterstĂŒtzen und eng mit dem Vertrieb von HörgerĂ€ten verknĂŒpft sind. Dieses vertikale Zusammenspiel verschiedener GeschĂ€ftseinheiten soll laut den im Mai 2026 veröffentlichten IR-Unterlagen stabile Erlösströme ermöglichen, wie Demant Investor Relations Stand 10.05.2026 berichtet.
Ein weiterer Baustein ist das GeschĂ€ft mit Kommunikationslösungen, das Headsets, Konferenzsysteme und andere Audio-EndgerĂ€te fĂŒr BĂŒro und Gaming umfasst. Dieses Segment profitiert strukturell von Trends wie hybrider Arbeit und Online-Kommunikation, ist aber stĂ€rker von konjunkturellen Schwankungen abhĂ€ngig als das klassische HörgerĂ€tesegment. Demant nutzt in diesem Bereich Synergien bei Akustiktechnologie, Miniaturisierung und Funkstandards und ergĂ€nzt das Produktangebot sukzessive durch neue Modelle fĂŒr Unternehmenskunden und Verbraucher.
Finanziell stĂŒtzt sich das Modell auf wiederkehrende Nachfrage, da viele Patienten HörgerĂ€te regelmĂ€Ăig erneuern und Lösungen im Kommunikationsbereich in relativ kurzen Technologiezyklen ersetzt werden. Die Kombination aus medizinischer Notwendigkeit und technologischer Weiterentwicklung sorgt fĂŒr eine vergleichsweise widerstandsfĂ€hige Umsatzbasis. Gleichzeitig ist der Markt von intensivem Wettbewerb und Preisdruck gekennzeichnet, was Demant zu laufenden Produktinnovationen und EffizienzmaĂnahmen zwingt, wie branchenspezifische Analysen der HörgerĂ€teindustrie im Jahr 2025 zeigen, berichtete Bloomberg Stand 12.11.2025.
Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Demant A/S
Der mit Abstand wichtigste Umsatztreiber von Demant A/S ist das HörgerĂ€tegeschĂ€ft, das nach frĂŒheren Berichten einen signifikanten Anteil am Konzernumsatz ausmacht. Diese Sparte umfasst Hinter-dem-Ohr-GerĂ€te, Im-Ohr-Lösungen sowie moderne, vernetzte Hörsysteme mit Bluetooth-Anbindung an Smartphones und andere EndgerĂ€te. Laut der im Mai 2026 veröffentlichten Q1-2026-Kommunikation verzeichnete Demant in diesem Bereich eine anhaltende organische Nachfrage, unterstĂŒtzt durch VolumenzuwĂ€chse und einen hochwertigeren Produktmix, wie Ad-hoc-news Stand 15.05.2026 berichtet.
Wesentlich ist dabei, dass neue GerĂ€teserien und Plattformen in den vergangenen Perioden eingefĂŒhrt wurden und jetzt zunehmend zum Umsatz beitragen. Diese Produkte bieten meist verbesserte SprachverstĂ€ndlichkeit, diskretere Bauformen und umfangreiche KonnektivitĂ€tsfunktionen. Demant positioniert sich mit solchen Produktfamilien sowohl im Premiumsegment als auch bei preisgĂŒnstigeren Lösungen und adressiert damit unterschiedliche Erstattungssysteme und Einkommensgruppen. Nach Angaben aus dem Q1-2026-Update trugen Neuheiten weiterhin dazu bei, den durchschnittlichen Verkaufspreis zu stĂŒtzen, auch wenn Wettbewerb und Rabattstrukturen regional Unterschiede verursachen.
Ein weiterer Umsatztreiber sind Hörimplantate, die ein kleineres, aber wachstumsstarkes Segment innerhalb des Portfolios bilden. Sie richten sich an Patienten mit schweren oder bestimmten Arten von Hörverlust, bei denen konventionelle HörgerĂ€te weniger wirksam sind. Das GeschĂ€ft mit Implantaten profitiert von medizinischem Fortschritt sowie von einer wachsenden Akzeptanz solcher Eingriffe in vielen Gesundheitssystemen. Da diese Produkte oft mit hohen StĂŒckpreisen verbunden sind, können schon kleinere Volumensteigerungen die Erlöse spĂŒrbar beeinflussen, wie Branchenbeispiele in der Hörimplantate-Industrie zeigen, berichtete Financial Times Stand 03.10.2025.
Die Sparte Audiologische Diagnostik trĂ€gt ĂŒber den Verkauf von Mess- und Testsystemen sowie Serviceleistungen zu wiederkehrenden Einnahmen bei. Diese Lösungen werden in Kliniken, Praxen und Hörzentren eingesetzt und bilden oft den ersten Kontaktpunkt eines Patienten mit dem Hörsystemanbieter. FĂŒr Demant sind diese Systeme strategisch relevant, weil sie die Vernetzung mit FachĂ€rzten stĂ€rken und die Basis fĂŒr spĂ€tere HörgerĂ€teverordnungen schaffen. Zudem bestehen Möglichkeiten, ĂŒber Software-Updates, WartungsvertrĂ€ge und Zubehör laufende Erlöse zu generieren.
SchlieĂlich bleibt das GeschĂ€ft mit Kommunikationslösungen, das Headsets und Konferenzsysteme umfasst, eine wichtige ErgĂ€nzung. In der Q1-2026-Mitteilung kommentierte das Management laut Ad-hoc-news auch die Nachfrageentwicklung in Kommunikationsanwendungen und verwies auf den Wettbewerb in diesem Segment. Die Dynamik in diesem Bereich wird durch Trends wie Homeoffice und Unified-Communications-Plattformen beeinflusst, zeigt aber auch zyklische Muster in Folge von Unternehmensinvestitionszyklen, wie Studien zum Markt fĂŒr professionelle Headsets 2025 nahelegten, berichtete S&P Global Market Intelligence Stand 18.09.2025.
Offizielle Quelle
FĂŒr Informationen aus erster Hand zu Demant A/S lohnt sich der Besuch der offiziellen Unternehmenswebsite.
Zur offiziellen WebsiteQ1 2026: Trading-Update liefert neue Einblicke
Das Q1-2026-Update von Demant A/S, das im Mai 2026 veröffentlicht wurde, liefert Investoren frische Daten zu organischem Wachstum, regionalen Trends und dem VerhĂ€ltnis von Volumen und Preisen, wie Ad-hoc-news Stand 15.05.2026 zusammenfasst. Demnach hob das Management hervor, dass das HörgerĂ€tegeschĂ€ft weiterhin von solider StĂŒcknachfrage und einem wertschaffenden Produktmix gestĂŒtzt wird. Konkrete Zahlen zu Umsatzwachstum oder Margen im Quartal wurden in der genannten Zusammenfassung nicht im Detail ausgewiesen, die Kommunikation betonte jedoch eine Fortsetzung der positiven Trends aus dem Vorjahr.
Besonders im Fokus der Investoren stehen laut der Darstellung die Entwicklungen in den KernmĂ€rkten Europa und Nordamerika. In diesen Regionen ist der Wettbewerb zwischen etablierten HörgerĂ€teanbietern, darunter Demant, GN Store Nord und Sonova, intensiv. Laut Q1-Update kommentierte Demant die Preis- und Wettbewerbsdynamik in diesen MĂ€rkten und verwies darauf, dass die Nachfrage von demografischen Faktoren und einer steigenden Durchdringung mit Hörlösungen getrieben wird. Gleichzeitig spielen Kostendruck und Erstattungsstrukturen der Gesundheitsbehörden eine wichtige Rolle fĂŒr die Margen.
Die Mitteilung zum ersten Quartal ging laut Ad-hoc-news auch auf die Entwicklung im KommunikationsgeschĂ€ft ein. Nach der starken Nachfrage wĂ€hrend der Hochphase der Pandemie hat sich der Markt fĂŒr Headsets und Konferenzlösungen in den letzten Jahren teilweise normalisiert. Demant kommentierte im Update die Anpassung an diese neue Nachfragebasis und betonte die Bedeutung von Innovationen und Produktdifferenzierung, um sich von Wettbewerbern abzugrenzen. FĂŒr Investoren ist interessant, wie sich dieses Segment im Jahresverlauf 2026 auf die Konzernmarge auswirkt, insbesondere im Vergleich zum margenstĂ€rkeren HörgerĂ€tegeschĂ€ft.
Aus Sicht deutscher Anleger ist auch wichtig, wie sich die Q1-Trends auf den freien Cashflow und die Bilanzstruktur auswirken könnten. In frĂŒheren Berichten hatte Demant wiederholt auf einen disziplinierten Kapitaleinsatz und gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung verwiesen, um Technologie und Produktpipeline zu stĂ€rken. Sollte das organische Wachstum im HörgerĂ€tesegment anhalten und das KommunikationsgeschĂ€ft stabil bleiben oder sich erholen, könnte dies die finanzielle FlexibilitĂ€t fĂŒr Dividenden oder RĂŒckkĂ€ufe beeinflussen, auch wenn das Q1-2026-Update laut Ad-hoc-news hierzu keine neuen Entscheidungen kommunizierte.
Deutsche Bank hebt Kursziel an: Was steckt hinter 226 DKK?
Ein zusĂ€tzlicher Trigger fĂŒr die Demant-Aktie kommt von der Deutschen Bank. Die Bank hat ihr Kursziel fĂŒr Demant von 211 auf 226 dĂ€nische Kronen angehoben und die Einstufung auf Hold bestĂ€tigt, wie eine Analyse Mitte Mai berichtete, meldete MarketScreener Stand 19.05.2026. Damit signalisiert die Bank, dass sie zwar AufwĂ€rtspotenzial gegenĂŒber dem bisherigen Bewertungsniveau sieht, kurzfristig aber kein klares Ăbergewicht empfiehlt. Der Schritt folgt zeitnah auf das Trading-Update zu Q1 2026, was darauf hindeutet, dass die neuen Informationen in die Bewertungsmodelle eingeflossen sind.
Die Anhebung des Kursziels lĂ€sst darauf schlieĂen, dass die Deutsche Bank ihre Erwartungen an Wachstum oder ProfitabilitĂ€t von Demant moderat angepasst hat. Solche Anpassungen können sich aus einer besseren Sichtbarkeit zukĂŒnftiger ErtrĂ€ge ergeben, etwa durch eine robustere Nachfrage im HörgerĂ€tegeschĂ€ft oder eine stabilere Entwicklung in Kommunikationslösungen. Die Einstufung Hold deutet darauf hin, dass die Analysten das Chance-Risiko-VerhĂ€ltnis derzeit ausgewogen sehen und weder ein starkes Unter- noch Ăbergewicht im Portfolio ableiten.
FĂŒr deutsche Anleger ist relevant, wie sich das neue Kursziel im VerhĂ€ltnis zum aktuellen Kursniveau darstellt. Laut Daten von Börseninformationsdiensten notierte die Demant-Aktie im Mai 2026 im Bereich unterhalb des neuen Kursziels, was rechnerisch ein weiteres AufwĂ€rtspotenzial impliziert, wie KursĂŒbersichten an der Nasdaq Kopenhagen zeigen, berichtete Euronext Copenhagen Stand 19.05.2026. Inwieweit dieses Potenzial realisiert werden kann, hĂ€ngt aus Sicht von Analysten oft von der weiteren Umsetzung der Unternehmensstrategie, den Margentrends und dem Wettbewerb ab.
Die EinschĂ€tzung der Deutschen Bank reiht sich in eine breitere Analystenlandschaft ein, in der Demant regelmĂ€Ăig bewertet wird. WĂ€hrend einige Institute in der Vergangenheit auf die starke Marktposition und die Innovationskraft bei HörgerĂ€ten hingewiesen haben, betonen andere die Bedeutung, operative Risiken wie Lieferketten, WĂ€hrungseffekte und regulatorische VerĂ€nderungen im Blick zu behalten, wie Berichte zu europĂ€ischen Medizintechnikwerten 2025 verdeutlicht haben, meldete Handelsblatt Stand 27.10.2025. Einzelne Ratings sind jeweils Momentaufnahmen und können sich bei neuer Datenlage im weiteren Jahresverlauf Ă€ndern.
Warum Demant A/S fĂŒr deutsche Anleger relevant ist
Auch wenn Demant A/S primĂ€r an der Nasdaq Copenhagen gehandelt wird, ist die Aktie fĂŒr deutsche Anleger aus mehreren GrĂŒnden relevant. Zum einen ist die demografische Alterung und die wachsende Zahl von Menschen mit Hörverlust ein globales PhĂ€nomen, das auch den deutschen Markt betrifft. Unternehmen wie Demant spielen eine zentrale Rolle bei der Versorgung dieser Patientengruppen mit moderner Hörtechnologie. Dadurch entstehen strukturelle Wachstumstreiber, die unabhĂ€ngig von kurzfristigen Konjunkturzyklen wirken.
Zum anderen haben viele deutsche Privatanleger ĂŒber ihre Depots an europĂ€ischen HandelsplĂ€tzen Zugang zur Demant-Aktie. Ăber gĂ€ngige Broker können Wertpapiere an der Börse in Kopenhagen oder ĂŒber alternative HandelsplĂ€tze erworben und verĂ€uĂert werden. FĂŒr Anleger aus Deutschland ist es wichtig, dabei die HandelswĂ€hrung DĂ€nische Krone zu berĂŒcksichtigen, da Wechselkursschwankungen die in Euro gerechnete Rendite beeinflussen können. Analysen zu skandinavischen Aktienindizes weisen regelmĂ€Ăig darauf hin, dass WĂ€hrungsbewegungen einen signifikanten Beitrag zur Gesamtrendite leisten können, wie Börse Frankfurt Stand 15.01.2026 betonte.
Hinzu kommt, dass der HörgerĂ€temarkt in Deutschland zu den gröĂten in Europa zĂ€hlt und durch ein dichtes Netz an Hörakustikern, Kliniken und KostentrĂ€gern geprĂ€gt ist. Internationale Anbieter wie Demant konkurrieren hier mit anderen globalen Playern um Marktanteile. Die Entwicklungen im deutschen Gesundheitsmarkt, etwa Ănderungen bei Erstattungsregeln oder QualitĂ€tsanforderungen, können sich daher indirekt auf das GeschĂ€ft von Demant auswirken. FĂŒr Anleger mit Fokus auf die heimische Gesundheitsbranche ist Demant damit ein internationaler Titel mit direkter geschĂ€ftlicher BerĂŒhrung zur deutschen Wirtschaft.
Nicht zuletzt bietet Demant Einblicke in technologische Entwicklungen rund um Digitalisierung, KonnektivitÀt und Miniaturisierung im Medizintechniksektor. Diese Trends spiegeln sich auch in anderen börsennotierten Unternehmen wider und können Anlegern helfen, die langfristigen Chancen und Risiken im Bereich digitaler Gesundheitslösungen besser einzuordnen. Wer die Demant-Aktie beobachtet, erhÀlt damit zugleich ein Fenster in einen wichtigen Teil der globalen Gesundheits- und Medizintechnikindustrie.
Branchentrends und Wettbewerbsposition
Der globale Markt fĂŒr HörgerĂ€te und Hörlösungen wird von einigen groĂen Anbietern dominiert, zu denen Demant, Sonova, GN Store Nord und weitere Hersteller zĂ€hlen. Studien gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Hörlösungen aufgrund der alternden Bevölkerung und einer höheren Diagnosequote weiter wachsen wird, wie eine Analyse des HörgerĂ€temarktes im Jahr 2025 zeigte, berichtete Statista Stand 30.09.2025. Gleichzeitig nehmen Konsumenten höhere AnsprĂŒche an Komfort, Design und digitale Funktionen wahr, was die Unternehmen zu stetigen Innovationen zwingt.
Demant positioniert sich in diesem Umfeld mit einem breiten Portfolio und einer starken PrĂ€senz im Fachhandel. Die FĂ€higkeit, neue Plattformen mit verbesserten Algorithmen, Akku-Technologien und Vernetzung auf den Markt zu bringen, ist fĂŒr die Wettbewerbsposition entscheidend. Marktbeobachter betonten in den vergangenen Jahren, dass Anbieter mit einer engen Verzahnung von Forschung, Produktentwicklung und klinischer Anwendung Vorteile bei der MarkteinfĂŒhrung neuer Systeme haben, wie Berichte ĂŒber Innovationszyklen in der HörgerĂ€tebranche 2024 zeigten, meldete Wall Street Journal Stand 22.08.2024.
Neben technologischen Faktoren spielt auch der Zugang zu VertriebskanĂ€len eine groĂe Rolle. In vielen LĂ€ndern werden HörgerĂ€te vor allem ĂŒber spezialisierte Akustikbetriebe verkauft, die eine enge Beziehung zu Patienten pflegen. Demant investiert in diesen Bereich, um die Sichtbarkeit seiner Marken zu erhöhen und den Endkundenkontakt zu stĂ€rken. Gleichzeitig mĂŒssen Anbieter in MĂ€rkten wie den USA und Deutschland mit KostentrĂ€gern und Versicherungen verhandeln, was die Preisgestaltung beeinflusst. Hier entscheidet sich hĂ€ufig, wie sich Volumenwachstum in profitablem Umsatz niederschlĂ€gt.
Die Branche steht darĂŒber hinaus unter Beobachtung von Regulatoren, etwa im Hinblick auf die Zulassung medizinischer GerĂ€te, Datenschutz bei vernetzten Systemen und QualitĂ€tsstandards. Ănderungen in diesen Rahmenbedingungen können die Kostenstruktur und die Time-to-Market neuer Produkte beeinflussen. Unternehmen mit etablierten Compliance-Strukturen und Erfahrung im Umgang mit Regulierung gelten in solchen Phasen als widerstandsfĂ€higer. Demant hat laut frĂŒheren GeschĂ€ftsberichten betont, dass man regulatorische Anforderungen aktiv managen und eng mit den zustĂ€ndigen Behörden zusammenarbeiten wolle, wie IR-Unterlagen aus dem Jahr 2025 zeigen, berichtete Demant Investor Relations Stand 25.02.2025.
Welcher Anlegertyp könnte Demant A/S in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein
Die Demant-Aktie dĂŒrfte vor allem fĂŒr Anleger interessant sein, die sich fĂŒr den Gesundheitssektor und langfristige demografische Trends interessieren. Das GeschĂ€ftsmodell ist eng mit der alternden Bevölkerung und einer steigenden Sensibilisierung fĂŒr Hörgesundheit verbunden, was strukturelles Wachstum ermöglichen kann. Langfristig orientierte Investoren, die einen Fokus auf Unternehmen mit technologischer Kompetenz, MarkenstĂ€rke und medizinischem Nutzen legen, finden in Demant einen Vertreter aus dem Medizintechnikbereich, der sowohl in reifen MĂ€rkten als auch in aufstrebenden Regionen aktiv ist.
Auf der anderen Seite sollten Anleger, die stark auf kurzfristige Kursbewegungen oder sehr hohe Dividendenrenditen achten, das Chance-Risiko-Profil sorgfĂ€ltig prĂŒfen. Der HörgerĂ€temarkt ist wettbewerbsintensiv, und Preisdruck, regulatorische Ănderungen oder Verzögerungen bei ProdukteinfĂŒhrungen können sich auf Margen und Wachstum auswirken. Zudem bringt ein Investment in einem in DĂ€nischer Krone notierten Titel fĂŒr in Euro rechnende Anleger WĂ€hrungsrisiken mit sich. Wer mit diesen Faktoren wenig Erfahrung hat oder starke Kursschwankungen nur schwer aushĂ€lt, könnte vorsichtig sein und das Engagement in solchen Titeln begrenzen.
Auch Anleger, die vor allem zyklische Sektoren wie Rohstoffe oder konjunktursensitive Industrie bevorzugen, werden die defensiveren Eigenschaften des Gesundheitssegments anders gewichten. WĂ€hrend Medizintechnikwerten wie Demant hĂ€ufig eine gewisse Robustheit gegenĂŒber Konjunkturschwankungen zugeschrieben wird, hĂ€ngt die Kursentwicklung dennoch von Erwartungen an kĂŒnftige Gewinne und Cashflows ab. Wer den Titel beobachtet, sollte daher neben Branchentrends insbesondere die Berichte zu Quartals- und Jahreszahlen, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Aussagen des Managements zur strategischen Ausrichtung im Blick behalten.
Stimmung und Reaktionen
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Weitere News und Entwicklungen zur Aktie können ĂŒber die verlinkten Ăbersichtsseiten erkundet werden.
Fazit
Demant A/S steht als wichtiger Akteur im globalen Markt fĂŒr Hörlösungen im Spannungsfeld aus demografischem RĂŒckenwind, technologischem Wandel und intensivem Wettbewerb. Das Q1-2026-Update unterstreicht laut Berichten eine fortgesetzte organische Dynamik im HörgerĂ€tesegment und gibt Hinweise auf die Entwicklung in Kommunikationslösungen, auch wenn nicht alle Detailzahlen öffentlich hervorgehoben wurden. Die Anhebung des Kursziels durch die Deutsche Bank auf 226 dĂ€nische Kronen bei gleichzeitiger Hold-Einstufung signalisiert ein moderat positives, aber ausbalanciertes Bild, bei dem Chancen und Risiken als weitgehend im Gleichgewicht gesehen werden.
FĂŒr deutsche Anleger ist die Aktie vor allem als Vertreter des Gesundheits- und Medizintechniksektors mit globaler Ausrichtung interessant, der auch im deutschen Markt prĂ€sent ist. Gleichzeitig sollten sie Faktoren wie WĂ€hrungsrisiken, branchenspezifische Regulierung, Preisdruck und technologische Zyklen im Blick behalten. Die weitere Kurs- und GeschĂ€ftsentwicklung wird maĂgeblich davon abhĂ€ngen, wie Demant Innovationen in HörgerĂ€ten und Kommunikationslösungen in profitables Wachstum ĂŒbersetzt und welche Impulse von kommenden Quartals- und Jahresberichten ausgehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.
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