Demenz-Prävention, Sehkraft

Demenz-Prävention: Sehkraft und Cholesterin als neue Schlüsselfaktoren

10.02.2026 - 17:54:12

Eine aktualisierte Expertenliste nennt unbehandelte Sehschwäche und hohes LDL-Cholesterin als neue, beeinflussbare Demenzrisiken. Bis zu 45 Prozent der Fälle könnten so verhindert werden.

Sehverlust und hohes Cholesterin erhöhen das Demenzrisiko deutlich. Das zeigt die aktualisierte Liste der Lancet-Kommission, die seit 2024 zwei neue, beeinflussbare Risikofaktoren führt. Die Botschaft der Forscher ist klar: Fast die Hälfte aller Demenzfälle könnte durch einen gesunden Lebensstil verhindert oder verzögert werden.

Die erweiterten Risikofaktoren: Von zwölf auf vierzehn

Die renommierte „Lancet Commission on dementia prevention“ hat ihre Liste modifizierbarer Risikofaktoren erweitert. Zu den bekannten Gefahren wie Bluthochdruck, Rauchen und Hörverlust kamen zwei neue hinzu:
* Unbehandelter Sehverlust
* Hoher LDL-Cholesterinspiegel im mittleren Lebensalter

Die Kommission schätzt, dass durch die konsequente Bekämpfung aller 14 Faktoren bis zu 45 Prozent der Demenzerkrankungen vermeidbar wären. „Demenz ist in vielen Fällen kein unabwendbares Schicksal“, lautet die zentrale Schlussfolgerung der Experten.

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Sehkraft: Ein Frühwarnzeichen für das Gehirn

Warum schadet schlechtes Sehen dem Geist? Der Mechanismus ist indirekt, aber folgenschwer. Unkorrigierte Sehschwächen führen oft zu sozialem Rückzug, weniger Bewegung und einem Mangel an geistiger Anregung. Diese reduzierte Stimulation schwächt die kognitive Reserve des Gehirns.

Besonders alarmierend: Sehprobleme können bis zu zwölf Jahre vor einer Demenz-Diagnose auftreten. Regelmäßige Augenchecks werden damit zu einer wichtigen Vorsorgemaßnahme – nicht nur für die Augen, sondern für das gesamte Gehirn.

Cholesterin: Wenn die Hirn-Durchblutung leidet

Der zweite neue Risikofaktor unterstreicht die enge Verbindung von Herz und Hirn. Ein hoher Spiegel des „schlechten“ LDL-Cholesterins begünstigt Arteriosklerose – also verkalkte Gefäße. Das beeinträchtigt die Durchblutung und damit die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff.

Besonders kritisch sind erhöhte Werte zwischen dem 40. und 65. Lebensjahr. Eine frühzeitige Kontrolle durch Ernährung, Bewegung oder Medikamente wie Statine schützt daher doppelt: das Herz und die kognitive Gesundheit.

Ganzheitliche Vorsorge gewinnt an Bedeutung

Die neuen Erkenntnisse stärken den Ansatz der „Herz-Hirn-Achse“. Was dem Herzen guttut, schützt auch das Gehirn. Für die Gesundheitsvorsorge bedeutet das: Regelmäßige Checks von Sehschärfe und Blutfettwerten sollten zum Standard werden.

Die Forschung sucht derweil nach noch genaueren Belegen. Große Studien sollen klären, wie stark etwa eine konsequente Sehkorrektur das Demenzrisiko senkt. Doch schon heute ist die Handlungsanweisung eindeutig: Ein proaktiver Umgang mit der eigenen Gesundheit ist der beste Schutz für den Geist.

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