Denison Mines Aktie: 2.000 Bohrmeter ab Q3
15.06.2026 - 17:20:01 | boerse-global.de
Die Uran-Exploration im kanadischen Athabasca-Becken geht in die nächste Runde. Denison Mines und sein Joint-Venture-Partner Cosa Resources kündigen ein neues Bohrprogramm an – mit klarem Fokus auf vielversprechende Trendzonen.
Sommerbohrungen an Gamma und Bravo
Der Betreiber Cosa Resources hat die Pläne für die Kampagne vorgestellt. Vorgesehen sind bis zu 2.000 Bohrmeter an mehreren Zielen. Denison hält einen Anteil von 30 Prozent am Darby-Projekt.
Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Trendzonen Gamma und Bravo. Winterbohrungen hatten diese Zonen aufgewertet. Historische Daten deuten auf Uran-Mineralisierung hin. Das Darby-Projekt liegt rund zehn Kilometer westlich der Cigar-Lake-Mine – einem der bedeutendsten Uranbergwerke der Welt.
Der Bohrstart ist für das dritte Quartal geplant. Zuvor schließt der Betreiber noch andere regionale Erkundungsarbeiten ab.
Phoenix rückt in den Fokus
Während Darby weiter erkundet wird, treibt Denison sein Flaggschiff-Projekt voran. Im Februar 2026 fiel die endgültige Investitionsentscheidung für die Phoenix-ISR-Mine. Seit März laufen die Vorbereitungen.
Phoenix, Teil der Wheeler-River-Entwicklung, soll zu den günstigsten Uranbergwerken weltweit zählen. Die technischen Daten zeigen einen Nettobarwert von rund 1,43 Milliarden US-Dollar. Der interne Zinsfuß liegt bei 82,3 Prozent. Die erste Produktion peilt das Unternehmen für Mitte 2028 an.
Kurs legt zu
Die Anleger reagierten positiv auf die Nachrichten. Die Denison-Aktie stieg um 7,13 Prozent auf 2,87 Euro. Damit handelt das Papier gut acht Prozent über der 200-Tage-Linie, bleibt aber rund 23 Prozent unter dem Jahreshoch von 3,75 Euro.
Das zunehmende Interesse am Athabasca-Becken spiegelt einen angespannten Uranmarkt wider. Denison hat sein Verkaufsbuch ausgeweitet und liegt jetzt bei fast acht Millionen Pfund Uran-Konzentrat unter Vertrag. Die langfristigen Lieferverträge mit Stromversorgern sollen die Finanzierung des Wheeler-River-Projekts absichern. Dessen Investitionskosten wurden zuletzt auf rund 600 Millionen Dollar beziffert.
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