Aixtron sieht durch Optoelektronik fĂŒr KI-Rechenzentren lĂ€ngerfristig RĂŒckenwind
Veröffentlicht am: 30.04.2026 um 07:39 Uhr | dpa.deBereits Mitte April hatte das Unternehmen wegen einer starken Nachfrage nach Anlagen fĂŒr die Optoelektronik die Jahresziele angehoben. Wie Aixtron-Chef Felix Grawert nun am Donnerstag im Zuge der Veröffentlichung der vollstĂ€ndigen Resultate des ersten Quartals betonte, untermauerten die AuftrĂ€ge auch die GeschĂ€ftsperspektiven ĂŒber das Jahr 2026 hinaus und damit auch "den Beginn eines neuen strukturellen Wachstumstrends." Auf Maschinen im Bereich Optoelektronik werden etwa Laserkomponenten fĂŒr die DatenĂŒbertragung in KI-Rechenzentren hergestellt.
WĂ€hrend Nachfrage nach solchen Anlagen hoch war, blieb zum Jahresstart im Bereich der Leistungselektronik insbesondere die Nachfrage nach sogenannten SiC-Anlagen schwach, die fĂŒr GaN-Anlagen hielt sich auf niedrigem Niveau stabil, wie es am Donnerstag weiter hieĂ. Beides ĂŒberrascht aber kaum. So bekommt das Unternehmen schon lĂ€nger die Folgen eher trĂ€ger MĂ€rkte fĂŒr Leistungshalbleiter auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) zu spĂŒren. Sie leiden unter einer teils tristen Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops. LĂ€ngerfristig soll es hier aber auch besser laufen.
Die vorlÀufigen Resultate des ersten Quartals sowie den neuen Jahresausblick bestÀtigte Aixtron am Donnerstag.
