Aktien Frankfurt Schluss: Dax steigt knapp unter 25.000 Punkte
06.01.2026 - 17:53:44Dabei stieg er bis knapp unter die Marke von 25.000 ZÀhlern, wobei ihm die im Dezember hierzulande stÀrker als erwartet gesunkene Inflation jedoch keinen zusÀtzlichen Schub verlieh.
Zeitweise fehlten nur noch rund 30 Punkte, bevor ihm am Nachmittag im Zuge eines abebbenden Schwungs an den US-Börsen die Luft wieder ausging. So schloss der deutsche Leitindex letztlich mit einem nur kleinen Plus von 0,09 Prozent auf 24.892,20 Punkte.
Doch auch wenn der Dax die HĂŒrde von 25.000 Punkte noch nicht ĂŒberwinden konnte, rechnen Marktexperten damit, dass er sie in dieser Woche erneut in Angriff nehmen wird. "Solche runden Marken sind aus psychologischer Sicht allerdings auch oft eine willkommene Gelegenheit fĂŒr Gewinnmitnahmen und eine zunĂ€chst einsetzende Konsolidierung", kommentierte Christine Romar, zustĂ€ndig fĂŒr das EuropageschĂ€ft bei CMC Markets. Aber auch eine solche wĂ€re ihr zufolge gesund und "eher eine BestĂ€tigung des Ausbruchs aus der monatelangen SeitwĂ€rtsspanne des vergangenen zweiten Börsenhalbjahres".
Der MDax DE0008467416 der mittelgroĂen Werte legte am Dienstag um 0,69 Prozent auf 31.670,42 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145, der seinen Rekordlauf wie der Dax fortsetzte, gewann 0,14 Prozent. AuĂerhalb des Euroraums erreichten auch der Schweizer SMI CH0009980894 und der britische FTSE 100 GB0001383545 neue Bestmarken und beendeten den Tag im Plus.
In den USA wurden zum europĂ€ischen Börsenschluss moderate Gewinne verbucht, auch wenn es dem Dow Jones Industrial US2605661048 dabei gelang, an seine Rekordrally anzuknĂŒpfen. Bereits tags zuvor hatte der wohl bekannteste Wall-Street-Index seinen Höchststand vom Dezember ĂŒberstiegen. Nun ging es noch ein paar Punkte weiter nach oben.
Der Angriff der USA auf Venezuela verunsichert die Weltbörsen derzeit nicht. Vielmehr setzen Anleger auf Ălwerte, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ălindustrie profitieren könnten. Auf der anderen Seite wird aber auch auf sinkende Ălpreise gehofft, da dies gut fĂŒr die Weltwirtschaft wĂ€re, den Inflationsdruck mindern dĂŒrfte und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte.
@ dpa.de
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