Dax steigt am Mittag ĂŒber 25.000-Punkte-Marke
06.05.2026 - 12:32:59 | dts-nachrichtenagentur.de"Der Dax profitiert derzeit sehr stark von einer hohen Nachfrage nach den Aktien der Indexschwergewichte Siemens, Airbus und Rheinmetall", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Angetrieben werde diese Kursbewegung insbesondere von der Aussicht auf einen baldigen Vertrag zwischen den USA und dem Iran. Wie dieser aussehen werde und wann der Vertrag geschlossen werden werde, sei derzeit vollkommen unklar. Die EnergiemĂ€rkte reagierten bereits darauf und so fielen die Notierungen der Nordseesorte Brent Crude wieder. Damit könnten die Investoren besser leben, da die Wahrscheinlichkeit steige, dass die RisikoprĂ€mien aus den EnergiemĂ€rkten weiter ausgepreist wĂŒrden.
Insgesamt zeige sich das Handelsbild im Dax jedoch weiter uneinheitlich. "BMW profitiert von besser als erwarteten Verkaufszahlen, kann jedoch nicht die komplette Branche stimulieren." Bei Fresenius Medical Care wirkten noch die gestern vorgelegten Quartalszahlen negativ nach und Zalando hatte am Mittwoch die BĂŒcher geöffnet und konnte nicht ĂŒberzeugen.
Der britische Aktienindex FTSE 100 könne sich etwas von den gestrigen Tagesverlusten erholen. "Im Fokus stehen heute die Gold- und Minenwerte, sowie die Banken- und Finanztitel. Bei den Ălwerten werden tendenziell Gewinne mitgenommen, was auf die rĂŒcklĂ€ufigen Rohölpreisnotierungen zurĂŒckzufĂŒhren ist. Diageo kann von besser als erwarteten Quartalszahlen profitieren und zieht den Konsumbereich mit in die Gewinnzone. Es lĂ€sst sich ein verhaltener Optimismus und damit etwas aufhellendes Sentiment attestieren. Dies hat direkt mit den positiv aufgenommenen Nachrichten aus dem Nahen Osten zu tun und verleiht auch den Titeln aus UK wieder Dynamik", sagte Lipkow.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Mittwochnachmittag stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1769 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8497 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke ZuwĂ€chse, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.703 US-Dollar gezahlt (+3,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 128,47 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 100,60 US-Dollar, das waren 923 Cent oder 8,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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