Dax am Mittag im Plus - Staatsanleihen wieder attraktiver
06.02.2026 - 12:34:10 | dts-nachrichtenagentur.de"Wir erleben aktuell eine regelrechte Flucht aus dem Bitcoin", sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Doch nicht alle fliehen freiwillig. Diejenigen, die mit Fremdkapital in den Bitcoin investiert haben, mĂŒssen hohe Summen nachschieĂen oder werden zwangsliquidiert. Und jeder KursrĂŒckgang heizt die Spirale aus Margin-Calls, VerkĂ€ufen und weiteren Kursverlusten weiter an."
"Diejenigen, die ihre Margin-Calls bedienen, mĂŒssen dafĂŒr hĂ€ufig in anderen Assetklassen verkaufen. Und so frisst sich der Bitcoin-Crash in andere Assetklassen hinein."
"Der VolatilitĂ€tsindex des NASDAQ 100 hat im gestrigen Handel die Marke von 30 erreicht." Das zeige, wie groĂ die Unsicherheit unter den Anlegern aktuell sei. "Zum Vergleich: Der Durchschnittskurs der vergangenen zwei Jahre liegt bei knapp 21. Und das zeigt, mit welcher Verunsicherung Anlegerinnen und Anleger aktuell agieren. Und verunsicherte Marktteilnehmer drĂŒcken deutlich schneller auf den Verkaufsknopf."
"Unterdessen gewinnen Staatsanleihen gerade ein StĂŒck weit ihren Ruf als sicherer Hafen zurĂŒck. Aufgrund der aktuell extrem hohen Unsicherheit werden Staatsanleihen als zumindest weniger risikoreich wahrgenommen und wieder gekauft. Dazu kommt, dass sich die Erwartung an den zukĂŒnftigen Notenbank-PrĂ€sidenten Kevin Warsh gestern extrem verschoben hat. Die Erwartung einer Zinssenkung hat gestern immens zugenommen. Auf dem Parkett wird jetzt eine unmittelbare Senkung erwartet, wenn Warsh im Juni erstmals eine Zinssitzung leitet. An den Tagen zuvor lag die Senkungswahrscheinlichkeit noch 40 Prozent niedriger", sagte Altmann.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagnachmittag etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1787 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8484 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke ZuwĂ€chse, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.892 US-Dollar gezahlt (+2,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 133,44 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,58 US-Dollar, das waren 3 Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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