Dax am Mittag weiter im Minus - Siemens Energy bricht ein
26.10.2023 - 12:31:23 | dts-nachrichtenagentur.deZuletzt hatte es Berichte darĂŒber gegeben, dass der Konzern mit dem Bund ĂŒber mögliche staatliche BĂŒrgschaften spreche. Im roten Bereich rangierten auch die Papiere von Mercedes-Benz. Der Autokonzern musste im dritten Quartal deutliche GewinneinbuĂen hinnehmen. "Der Automotive-Sektor bleibt vorerst weiter das konjunkturelle Sorgenkind", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Die Probleme ziehen sich durch die ganze Branche und vereinen die Gesamtproblematik zusĂ€tzlich." ZurĂŒckgehender Konsum durch die angestiegene Inflation treffe die Autokonzerne an beiden Punkten hart und sei global gĂŒltig. "Eine schwer einzuschĂ€tzende Situation, die lange Zeit nicht in dieser Auswirkung angenommen wurde." Die Investoren seien davon ausgegangen, dass sich die groĂen Automotiveunternehmen eventuell diesem GefĂŒge entziehen könnten. Nun reagierten die Börsianer auf die Gemengelage und trennten sich von BestĂ€nden in diesem Sektor. "Das verschĂ€rft den AbwĂ€rtsdruck, weil die potenziellen KĂ€ufer lieber mit fĂŒnf Prozent Rendite an den AnleihemĂ€rkten liebĂ€ugeln", sagte Lipkow. Dem Trend trotzen konnten dagegen unter anderem die Aktien von Rheinmetall. Der Konzern hatte zuletzt infolge der gestiegenen RĂŒstung seit dem Ukrainekrieg höhere Gewinne eingefahren. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas schwĂ€cher. Ein Euro kostete 1,0546 US-Dollar (-0,20 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9482 Euro zu haben. Der Ălpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,20 US-Dollar, das waren 93 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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