Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dĂŒrfte hohes Niveau festigen
22.05.2024 - 08:15:35Beim Dax DE0008469008 zeichnen sich vor den Quartalszahlen von Nvidia US67066G1040 und dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed zunĂ€chst keine groĂen SprĂŒnge ab. Eine Stunde vor dem Handelsstart indizierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als Indikator fĂŒr den deutschen Leitindex einen kaum verĂ€nderten Stand von 18 723 Punkten.
Spannend wird es vor allem am Abend auf der anderen Seite des Atlantiks, wenn das Protokoll der jĂŒngsten US-Notenbanksitzung veröffentlicht wird und Anleger möglicherweise Hinweise auf den geldpolitischen Kurs in den USA erhalten. Am Markt wird erwartet, dass die Fed die Zinsen spĂ€ter anheben wird als etwa die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB), weil sich die Inflation in der gröĂten Volkswirtschaft der Welt bislang noch hartnĂ€ckiger gezeigt hat.
Die jĂŒngsten Reden von Fed-Mitgliedern hĂ€tten die Sicht der letzten Monate wiederholt, dass man einige Monate mit besseren Inflationsdaten sehen wolle, bevor die Zinswende einleite, schrieben am Morgen die Devisenexperten der Commerzbank. Dies untermauere aber einmal mehr, warum noch nicht allzu bald mit US-Zinssenkungen gerechnet werden sollte.
Nach US-Börsenschluss am Mittwoch steht dann der Quartalsbericht des KI-Vorzeigeunternehmens Nvidia auf der Agenda, der das Potenzial hat, ĂŒber den Technologiesektor hinaus die MĂ€rkte deutlich zu bewegen - in welche Richtung auch immer.
Unter den Einzelwerten könnten Evotec DE0005664809 im Anlegerfokus stehen. Beim Pharmawirkstoffforscher und -entwickler sank der Umsatz im ersten Quartal. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) ging wegen höherer Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten noch viel deutlicher zurĂŒck. Die Jahresziele wurden aber bekrĂ€ftigt. Im vorbörslichen GeschĂ€ft auf der Handelsplattform Tradegate fielen die Aktien zum Xetra-Schlusskurs vom Vortag um 0,2 Prozent.
Der Baumarktkonzern Hornbach Holding DE0006083405 rechnet nach RĂŒckgĂ€ngen im vergangenen GeschĂ€ftsjahr fĂŒr 2024/25 nur mit einem leichten Aufwind. Zwar berichtete Hornbach von einem starken Start in die FrĂŒhjahrssaison. Im weiteren Jahresverlauf dĂŒrfte sich die Umsatzentwicklung wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds jedoch abschwĂ€chen. Im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr bis Ende Februar ging der Umsatz um 1,6 Prozent zurĂŒck. Der Nettogewinn fiel um 20 Prozent. Die AktionĂ€re sollen dennoch eine stabile Dividende von 2,40 Euro je Aktie erhalten. Die Hornbach-Papiere notierten auf Tradegate 0,4 Prozent im Plus.

