New York: Moderate Gewinne am Ende einer schwachen Woche
13.03.2026 - 16:05:29 | dpa.deNach seinen jĂŒngsten Verlusten legte der Leitindex im frĂŒhen Handel um 0,4 Prozent auf 46.842 Punkte zu, nachdem enttĂ€uschende Konjunkturdaten die Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der Notenbank in diesem Jahr wiedererweckt hatten. Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2025 schwĂ€cher gewachsen als erwartet.
Am Vortag war der Dow wegen der fortdauernden, weitgehenden Sperre der StraĂe von Hormus und der damit verbundenen Inflationssorgen einmal mehr unter Druck geraten. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Minus von 1,4 Prozent an.
Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 stieg am Freitag um 0,1 Prozent auf 6.680 ZĂ€hler. FĂŒr den technologielastigen und schwankungsanfĂ€lligen Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,1 Prozent auf 24.561 Punkte nach oben.
Derweil bleibt die Unsicherheit am Markt wegen des Iran-Kriegs hoch. Denn die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der StraĂe von Hormus im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklĂ€rte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen ReligionsfĂŒhrers Modschtaba Chamenei folge.
Ungeachtet dessen sehen sich die USA weiter auf dem Weg zum Erfolg. Die Attacken seien noch mal auf das bisher höchste Niveau gesteigert worden, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am 13. Tag des Krieges. Inzwischen sei auch die militĂ€rische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört. Vor diesem Hintergrund gaben die Ălpreise am Freitag zwar etwas nach, halten sich aber hartnĂ€ckig auf hohem Niveau.
Unter den Einzelwerten richteten sich die Blicke vor allem auf Adobe US00724F1012. Das baldige Ausscheiden des Chefs Shantanu Narayen hatte am Markt Sorgen um einen möglichen Strategiewechsel des Software-Anbieters geschĂŒrt. Die Aktien sackten um knapp sechs Prozent ab und waren damit das klare Schlusslicht im Nasdaq 100.
Am S&P-500-Ende knickten die Papiere von Ulta Beauty US90384S3031 um fast elf Prozent ein. Die auf Kosmetik spezialisierte Filialkette enttĂ€uschte mit der Prognose fĂŒr das Umsatzwachstum in diesem Jahr.
FĂŒr Linde <IE000S9YS762 ging es nach einem positiven Analystenkommentar der Bank JPMorgan um gut ein Prozent nach oben. Der Konzern sei angesichts der gegenwĂ€rtig schwierigen Marktbedingungen besser aufgestellt als andere Unternehmen aus der Rohstoffbranche, schrieb Analyst Jeffrey Zekauskas. Die Kunden aus dem US-Chemiesektor dĂŒrften operativ zulegen, um von höheren Exportpreisen zu profitieren. Die Inflation der Rohstoffpreise dĂŒrfte zu einem gewissen Grad an die Kunden des Herstellers industriell genutzter Gase weitergereicht werden.
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