Devisen: Euro gibt etwas nach
10.09.2024 - 16:35:41Am Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,1023 US-Dollar. Sie lag so etwas unter dem Niveau vom Morgen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1031 (Montag: 1,1043) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9065 (0,9055) Euro.
Dem Markt fehlte es an Impulsen. Die am Vormittag veröffentlichten Inflationsdaten aus Deutschland bewegten die Anleihen nicht. Im August ist die deutsche Inflationsrate erstmals seit drei Jahren unter die Zwei-Prozent-Marke gefallen. Die Verbraucherpreise stiegen im August mit einer Rate von 1,9 Prozent zum Vorjahresmonat so wenig wie seit MÀrz 2021 nicht mehr. Es handelte sich allerdings nur um eine zweite SchÀtzung. Eine erste SchÀtzung wurde bestÀtigt.
Mit Spannung erwartet werden die Zahlen zu den Verbraucherpreisen in den USA, die am Mittwoch auf dem Kalender stehen. Die Daten werden stark beachtet, da sie Hinweise auf die Geldpolitik der US-Notenbank geben könnte. In der kommenden Woche wird eine Zinssenkung erwartet. Das Ausmaà ist jedoch noch unklar.
"Die US-Inflationsdaten mĂŒssten morgen schon deutlich ĂŒberraschen, um die Zinserwartungen weiter voranzutreiben, womit wir nicht rechnen", schrieb Expertin Antje Praefcke von der Commerzbank. Deshalb werde der Markt ihrer EinschĂ€tzung nach wohl auch schnell seinen Fokus auf die EZB-Sitzung am Donnerstag verlagern.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84265 (0,84365) britische Pfund, 157,81 (158,53) japanische Yen und 0,9349 (0,9376) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2503 Dollar gehandelt. Das ist etwa zwei Dollar weniger als am Vortag.

