Devisen: Euro gibt zwischenzeitliche Gewinne wieder ab
23.12.2025 - 17:59:01 | dpa.deBesser als erwartet ausgefallene US-Daten belasteten den Euro am Nachmittag. Der Kurs der GemeinschaftswĂ€hrung lag zuletzt bei 1,1776 US-Dollar. Das war etwas mehr als am Morgen. Am frĂŒhen Nachmittag war der Euro noch knapp ĂŒber 1,18 Dollar gestiegen. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1786 (Montag: 1,1745) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8485 (0,8514) Euro.
Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal stĂ€rker gewachsen als von Volkswirten erwartet. Es war das höchste Wachstum seit zwei Jahren. GestĂŒtzt wurde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) unter anderem durch den Konsum. Die Folgen des vorĂŒbergehenden Stillstandes von Regierungsbehörden wird sich allerdings erst im vierten Quartal bemerkbar machen. Auch die Industrieproduktion ist im November etwas stĂ€rker als erwartet gestiegen.
Die US-Wirtschaft demonstriere ihre Widerstandskraft, sagte der US-Experte von KfW Research, Stephan Bales. "Nach dem Zickzackkurs der ersten JahreshÀlfte deutet vieles auf eine klare Stabilisierung der US-Konjunktur hin." Auch im kommenden Jahr erwartet Bales ein solides US-Wirtschaftswachstum
Zuletzt wurde der Euro vor allem durch die Erwartung von weiter sinkenden Leitzinsen in den USA gestĂŒtzt. Bis zum Jahreswechsel stehen nur noch wenige relevante Konjunkturdaten an. So werden in den USA am Mittwoch noch die wöchentlichen ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,87290 (0,87420) britische Pfund, 183,89 (184,77) japanische Yen und 0,9287 (0,9316) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.460 Dollar. Das waren 16 Dollar mehr als am Vortag.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

