Devisen: Euro steigt etwas
04.07.2024 - 16:46:14 | dpa.deAm Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0803 US-Dollar. Das war etwas mehr als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0800 (Mittwoch: 1,0758) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9259 (0,9295) Euro.
Auftragsdaten aus der deutschen Industrie fielen am Morgen schwach aus, belasteten den Euro aber zunĂ€chst nicht. Die Bestellungen gingen im Mai den fĂŒnften Monat in Folge zurĂŒck. Die SchwĂ€che des Verarbeitenden Gewerbes setzt sich damit fort.
Commerzbank-Experte Ralph Solveen zeigt sich fĂŒr die weitere Entwicklung skeptisch. "Zusammen mit den zuletzt schlechteren Stimmungsindikatoren bestĂ€tigt dies unsere Erwartung, dass das zweite Quartal noch einmal schwach war und dass die allgemein fĂŒr das zweite Halbjahr erwartete Erholung der Konjunktur nur moderat ausfallen wird", heiĂt es in einem Kommentar. "Eher nimmt das Risiko zu, dass diese Erholung noch lĂ€nger auf sich warten lĂ€sst."
Aus den USA kamen am Nachmittag kaum Impulse. SchlieĂlich ist dort Feiertag.
In GroĂbritannien wird ein neues Parlament gewĂ€hlt, die Bedeutung fĂŒr die MĂ€rkte dĂŒrfte sich nach EinschĂ€tzung von Analysten der Bank ING aber in engen Grenzen halten. Es wird mit einem klaren Sieg der oppositionellen Labour-Partei und einer schweren Niederlage der regierenden Tories gerechnet. Das britische Pfund bewegte sich zum Dollar kaum.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84663 (0,84680) britische Pfund, 173,84 (174,18) japanische Yen und 0,9717 (0,9718) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2361 Dollar gehandelt. Das waren etwa 5 Dollar mehr als am Vortag.
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