Devisen: Euro legt zum US-Dollar etwas zu
26.07.2024 - 16:56:29 | dpa.deAm Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0861 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch etwas niedriger notiert. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0860 (Donnerstag: 1,0851) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9208 (0,9215) Euro.
Der Euro profitierte von der verbesserten Stimmung an den FinanzmÀrkten. Der als sicher geltende Dollar war daher weniger gefragt.
Konjunkturdaten aus den USA blieben hinter den Erwartungen zurĂŒck. Die Einkommen der privaten Haushalte in den Vereinigten Staaten sind weniger gestiegen als erwartet. Die Konsumausgaben legten wie erwartet zu. Der Preisindex PCE ging im Juni wie erwartet etwas zurĂŒck. Die Jahresrate sank von 2,6 Prozent auf 2,5 Prozent. Die Daten spielten jedoch keine groĂe Rolle an den MĂ€rkten.
Der japanischen Yen bewegte sich zu Euro und Dollar kaum. Die jĂŒngste Kursrally scheint zunĂ€chst beendet. Bereits am Donnerstagnachmittag war der Yen unter Druck geraten. Auslöser waren besser als erwartet ausgefallene Daten zur Wirtschaft der Vereinigten Staaten.
"Die besser als erwarteten US-Wachstumszahlen setzten der bis dahin stattfindenden Flucht in die sicheren HĂ€fen ein Ende und drehten die Entwicklung um", kommentierte Devisenexperte Volkmar Baur von der Commerzbank. Die Nachfrage nach als sicher geltenden WĂ€hrungen wie dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken wurde gebremst.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,844378 (0,84280) britische Pfund, 167,84 (165,62) japanische Yen und 0,9594 (0,9534) Schweizer Franken fest. Die Feinunze wurde am Nachmittag in London mit 2386 Dollar gehandelt. Das waren etwa 22 Dollar mehr als am Vortag.
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