Devisen: Euro fÀllt nach US-Inflationsdaten
12.03.2024 - 16:51:48 | dpa.deAm Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0912 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch etwas höher notiert. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0916 (Montag: 1,0926 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9160 (0,9152) Euro.
BeflĂŒgelt wurde der Dollar durch Inflationsdaten aus den USA. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt eine unverĂ€nderte Inflationsrate von 3,1 Prozent erwartet. Die Erwartungen auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed wurden so gedĂ€mpft. Der Dollar legte zu allen wichtigen WĂ€hrungen zu.
Die Zahlen sind von groĂer Bedeutung fĂŒr die Geldpolitik der Fed. Sie hat ihre Leitzinsen in den vergangenen Monaten stabil gehalten. An den FinanzmĂ€rkten werden fĂŒr dieses Jahr ĂŒberwiegend Zinssenkungen ab Juni erwartet. Vertreter der Fed haben die Erwartungen zuletzt gedĂ€mpft. Man wolle zunĂ€chst die weitere Inflationsentwicklung abwarten.
"Die Daten bestĂ€tigen die Vorsicht der Fed, die sich geweigert hatte, bereits den Sieg ĂŒber die Inflation auszurufen und lieber weitere Daten abwarten wollte", kommentierten die Ăkonomen der Commerzbank. "Ăbertriebene Erwartungen hinsichtlich rascher und umfĂ€nglicher Zinssenkungen werden damit wohl kaum eintreten." Die Daten erhöhten das Risiko, dass die Fed erst nach dem Juni zur Tat schreite.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85458 (0,85208) britische Pfund, 161,39 (160,43) japanische Yen und 0,9588 (0,9594) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2162 Dollar gehandelt. Das waren 20 Dollar weniger als am Vortag.
So schÀtzen die Börsenprofis WÀhrung Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

