Devisen: Eurokurs zum US-Dollar kaum verÀndert
Veröffentlicht: 13.07.2026 um 16:23 Uhr, dpa.deAm Nachmittag kostete die europÀische GemeinschaftswÀhrung 1,1418 US-Dollar. Bereits am Morgen hatte der Euro um 1,14 Dollar gependelt. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1424 (Freitag: 1,1430) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8753 (0,8748) Euro.
Im Konflikt um die StraĂe von Hormus treiben Washington und Teheran die Eskalation am Persischen Golf weiter voran. Bereits zum vierten Mal in weniger als einer Woche griff das US-MilitĂ€r den Iran an. Die im Land mĂ€chtigen Revolutionsgarden reagierten erneut mit Vergeltungsangriffen auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sowie auf das gut 1.000 Kilometer entfernte Jordanien. Ob es einen diplomatischen Ausweg gibt oder wie eine RĂŒckkehr zur Waffenruhe gelingen soll, ist völlig unklar.
Die Entwicklung fĂŒhrte zu deutlich steigenden Ălpreisen. Die Auswirkungen auf den Devisenmarkt hielten sich in Grenzen. SchlieĂlich steigt sowohl in der Eurozone als auch in den USA die Wahrscheinlichkeit, dass die entsprechenden Notenbanken ihre Leitzinsen erhöhen. Der lange vorherrschende Optimismus, dass es doch noch zu einer Einigung kommt, verschwindet zunehmend aus dem Markt.
Wichtige Konjunkturdaten wurden im Tagesverlauf nicht veröffentlicht. Im weiteren Wochenverlauf dĂŒrften insbesondere die Verbraucherpreisdaten aus den USA beachtet werden, die am Dienstag anstehen. Zudem wird US-Notenbankchef Kevin Warsh vor dem US-Kongress sprechen. "Wir erwarten von der Warsh-Rede nicht viel, weil er Forward Guidance strikt ablehnt", schreiben die Experten der Dekabank.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85330 (0,85155) britische Pfund, 185,23 (185,02) japanische Yen und 0,9253 (0,9223) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.031 Dollar. Das waren rund 89 Dollar weniger als am Freitag.
