Fraport, Iran-Krieg

Fraport sieht sich trotz Iran-Krieg und Lufthansa-Streiks auf Kurs

05.05.2026 - 07:38:47 | dpa.de

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport DE0005773303 hĂ€lt trotz des Iran-Kriegs und der Streiks bei der Lufthansa DE0008232125 an seinen GeschĂ€ftsplĂ€nen fĂŒr 2026 fest.

Vorstandschef Stefan Schulte rechnet konzernweit mit etwa 188 bis 195 Millionen Passagieren, wie das im MDax DE0008467416 gelistete Unternehmen am Dienstag mitteilte. Am Frankfurter Flughafen dĂŒrften es weiterhin 65 bis 66 Millionen werden, bestĂ€tigte ein Konzernsprecher. Und der operative Gewinn (Ebitda) soll wie geplant auf bis zu 1,5 Milliarden Euro steigen.

"FĂŒr das Gesamtjahr halten wir an unserer Prognose fĂŒr 2026 fest, basierend insbesondere auch auf den Aussagen der Bundesregierung zur gegebenen Versorgungssicherheit mit Kerosin", sagte Schulte. Im ersten Quartal seien die RĂŒckgĂ€nge im Nahost-Verkehr durch ZuwĂ€chse in andere Regionen ausgeglichen worden, besonders nach Fernost.

Im ĂŒblicherweise reiseschwachen ersten Quartal stieg Fraports Umsatz um 1,6 Prozent auf 882 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um gut zehn Prozent auf 196 Millionen Euro zu. Unter dem Strich entfiel auf die AktionĂ€re ein saisontypischer Verlust von knapp 18 Millionen Euro, etwas mehr als im Vorjahr. Dabei schnitt Fraport durchweg besser ab als von Analysten im Mittel erwartet.

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