Hochrangiger iranischer FunktionÀr zu GesprÀchen im Oman
10.02.2026 - 08:54:11 | dpa.deAli Laridschani traf in dem Golfstaat, der im Konflikt zwischen dem Iran und den USA vermittelt, zunĂ€chst den Leiter und Sicherheitschef des königlichen BĂŒros, Sultan bin Mohammed Al Numani, wie iranische Medien ĂŒbereinstimmend berichteten.
Am Freitag hatten Vertreter aus Teheran und Washington unter strengen Sicherheitsvorkehrungen im Oman neue Verhandlungen begonnen. US-PrĂ€sident Donald Trump sagte, das Treffen sei "sehr gut" gelaufen und kĂŒndigte neue GesprĂ€che an. Konkrete Ergebnisse gab es nicht. Wann die Verhandlungen fortgesetzt werden, ist noch nicht bekannt.
Laridschani dĂŒrfte nach EinschĂ€tzung von Beobachtern dem Vermittler Oman eine Botschaft aus seiner Hauptstadt ĂŒberbringen. Die Delegationen um Irans AuĂenminister Abbas Araghtschi und den US-Sondergesandten Steve Witkoff waren am Freitag fĂŒr Konsultationen zurĂŒck in ihre HeimatlĂ€nder gereist.
Die neuen Verhandlungen folgen auf die schweren Massenproteste im Iran, die der Sicherheitsapparat brutal niederschlug. Trump hatte der FĂŒhrung daraufhin mit einem militĂ€rischen Eingreifen gedroht. Nun ist jedoch vielmehr die Rede ĂŒber ein neues Abkommen mit Blick auf Irans umstrittenes Atomprogramm. Irans FĂŒhrung sieht Verhandlungen mit dem Erzfeind USA weiter skeptisch.
Israels MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu reist Medienberichten zufolge noch am Dienstag nach Washington, wo er mit Trump ĂŒber die Verhandlungen sprechen will. Israel fordert, dass ein US-Abkommen mit dem Iran auch das Raketenprogramm der Islamischen Republik und die UnterstĂŒtzung militanter Gruppen in der Region adressiert. Die FĂŒhrung in Teheran hatte zuletzt solche Forderungen öffentlich zurĂŒckgewiesen.
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