RĂ€tselmacher hofft auf Ende des Streits mit 'New York Times'
17.07.2024 - 06:58:14"Das kostet mich natĂŒrlich wahnsinnig viel Geld, mich da verteidigen zu lassen", sagte der 55-JĂ€hrige der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Am Donnerstag will das Landgericht Hamburg seine Entscheidung in dem Streit verkĂŒnden.
Hintergrund ist, dass Heine und die "New York Times Company" sich zeitgleich die deutschen Markenrechte fĂŒr das BuchstabenrĂ€tsel gesichert haben - am 1. Februar 2022. Deshalb besitzen sie die Rechte nun beide und dagegen klagt der US-Zeitungsverlag. Er wirft Heine vor, sich die deutschen Markenrechte an "Wordle" nur gesichert zu haben, um die US-Konkurrenz vom deutschen Markt fernzuhalten. Heine bestreitet das. Sollte das Gericht die Klage ablehnen, bliebe alles beim Alten.
Die US-Zeitung hatte vom Erfinder Josh Wardle den Umzug des BuchstabenrĂ€tsels auf die eigene Website fĂŒr 1,2 Millionen US-Dollar erworben. "Wordle" ist inzwischen ein weltweiter Erfolg und wird tĂ€glich von Millionen Menschen gespielt. Heine produziert nach eigenen Angaben seit 29 Jahren RĂ€tsel fĂŒr Zeitschriften und andere Medien. Bekannt wurde der 55-jĂ€hrige Hamburger vor allem durch "Sudokus", die er 2005 nach Deutschland holte. Heine - oft als "RĂ€tselkönig" bezeichnet - initiierte auch die deutsche Sudoku-Meisterschaft.

