Zollrisiken und Geopolitik: Symrise geht vorsichtig ins Jahr 2026
04.03.2026 - 08:07:00 | dpa.deDer Umsatz dĂŒrfte 2026 aus eigener Kraft - also Ăbernahmen und ZukĂ€ufe sowie Wechselkurseffekte herausgerechnet - um 2,0 bis 4,0 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die mittlere AnalystenschĂ€tzung liegt bereits eher am oberen Ende der Spanne. Die Prognose berĂŒcksichtige auch die herausfordernde globale Nachfragesituation, geopolitische Unsicherheiten sowie die Auswirkungen inflationĂ€rer Zollentwicklungen auf das Kaufverhalten von Konsumenten, hieĂ es. Dabei dĂŒrfte der Umsatz organisch im ersten Quartal im Vergleich zum hohen Vorjahreswert im niedrigen einstelligen Bereich sinken.
2025 erreichte der Dax-Konzern DE0008469008 organisch ein Erlösplus von 2,8 Prozent auf 4,93 Milliarden Euro und damit die im Herbst gesenkte eigene Prognose. Nominal fielen die Erlöse wegen Wechselkursbelastungen leicht. Als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) blieben im vergangenen Jahr 18,5 Prozent des Umsatzes hĂ€ngen; das operative Ergebnis sank damit um rund 12 Prozent auf 913 Millionen Euro. Negative Sondereffekte etwa fĂŒr den Portfolioumbau herausgerechnet, ergibt sich ein operativer Gewinn von etwas mehr als einer Milliarde Euro.
Das Ergebnis unter dem Strich sank um fast die HÀlfte auf knapp 250 Millionen Euro. Das lag auch an Wertberichtigungen auf das Terpen-GeschÀft, das verkauft wird, sowie auf die schwedische börsennotierte Beteiligung Swedencare. Die Belastungen sind seit Januar bekannt.
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