ROUNDUPVor, US-Iran-Verhandlungen

GesprÀche mit UN-AtomwÀchtern

16.02.2026 - 11:00:11 | dpa.de

Der Iran hat im Streit um sein Nuklearprogramm hochrangige GesprĂ€che mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gefĂŒhrt.

Die "tiefgreifenden technischen Diskussionen" in Genf dienten der Vorbereitung der nĂ€chsten Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten am Dienstag, schrieb IAEA-Chef Grossi auf X nach seinem Treffen mit Außenminister Abbas Araghtschi.

Der iranische Außenminister wurde von Atomexperten seines Landes begleitet. Araghtschi war bereits am Sonntag fĂŒr die nĂ€chste Verhandlungsrunde mit den USA in die Schweiz gereist.

Anfang Februar hatten beide Staaten nach militĂ€rischen Drohungen von US-PrĂ€sident Donald Trump im Golfstaat Oman einen neuen Dialog begonnen. In Genf vermittelt wieder der omanische Außenminister Badr al-Bussaidi. Die Schweiz wird von der iranischen Regierung wie auch einige Golfstaaten als neutraler Vermittler geschĂ€tzt.

Spannungen zwischen IAEA und dem Iran

Die Beziehungen zwischen der iranischen Regierung und der IAEA hatten sich nach Israels Krieg gegen das Land im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. Die USA schlossen sich den Angriffen an und bombardierten zentrale Nuklearanlagen, darunter auch Urananreicherungsanlagen. Trump erklĂ€rte anschließend, die Anlagen seien vollstĂ€ndig "zerstört". Unklar blieb jedoch der Verbleib von rund 400 Kilogramm hoch angereichertem Uran.

Der Iran schrĂ€nkte den Zugang der AtomwĂ€chter daraufhin ein. Erst im September 2025 einigte sich Teheran mit der IAEA auf die Wiederaufnahme von Kontrollen. In welchem Umfang diese erfolgen und ob sie derzeit stattfinden, ist unklar. Grossi geriet selbst ins Visier iranischer Hardliner. Eine ultrakonservative Zeitung bezichtigte ihn als israelischen Spion und forderte die Todesstrafe. Nach Ansicht einiger Regierungsvertreter hatte sich der IAEA-Chef nicht kritisch genug zur Bombardierung iranischer Atomanlagen geĂ€ußert.

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