Irans, PrÀsident

Irans PrÀsident verteidigt Verhandlungsteam gegen Kritiker im Land

14.06.2026 - 19:46:30 | dpa.de

Der iranische PrÀsident Massud Peseschkian hat das iranische Verhandlungsteam gegen die Kritik einiger Hardliner-Gruppen in Schutz genommen.

"Die Mitglieder als VaterlandsverrÀter zu bezeichnen, ist schlicht unfair und gegen die nationalen Interessen des Landes", sagte der PrÀsident.

Die USA und der Iran verhandeln - mit Hilfe von Vermittlern - seit mehreren Wochen ĂŒber ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges. Die Übereinkunft soll Ausgangspunkt sein fĂŒr vertiefte GesprĂ€che zwischen Washington und Teheran. Neben der Öffnung der Straße von Hormus soll sie Berichten zufolge die - fragile und mehrfach gebrochene - Waffenruhe um 60 Tage verlĂ€ngern und Startpunkt fĂŒr Verhandlungen ĂŒber das iranische Atomprogramm sein. Laut den USA sollte eine Unterzeichnung des Deals noch am Sonntag stattfinden. Aus dem Iran gab es dazu keine BestĂ€tigung.

Bei nĂ€chtlichen Versammlungen in der Hauptstadt Teheran und anderen StĂ€dten war es am Samstagabend zu heftigen Protesten und Parolen gegen die beiden Hauptakteure des iranischen Verhandlungsteams, ChefunterhĂ€ndler Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi, gekommen. "Ihr solltet euch schĂ€men" und "Tod den Kompromissmachern" gehörten zu den zentralen Rufen der Kundgebungen.

Der iranische PrĂ€sident sagte weiter, Kritik sei zwar legitim, Diffamierungen jedoch nicht, da diese zur Spaltung der Gesellschaft fĂŒhren könnten. Zudem sei dies genau das, worauf die Feinde des Landes warteten. Besonders politische Gruppen, die sich der Revolution und dem System verpflichtet fĂŒhlten, sollten sich an den offiziellen politischen Kurs und die damit verbundenen Entscheidungen halten, sagte Peseschkian laut Webportal des PrĂ€sidialamts.

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