Devisen: Euro legt zum US-Dollar zu - US-Daten stĂŒtzen Zinssenkungshoffnung
03.12.2025 - 21:08:26 | dpa.deIm New Yorker kostete die GemeinschaftswÀhrung zuletzt 1,1674 US-Dollar, wobei das Tageshoch eine halbe Stunde davor nur wenige Cent höher gelegen hatte.
Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1668 (Dienstag: 1,1614) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8570 (0,8610) Euro.
Die Dollar wird weiterhin durch die Erwartung sinkender Leitzinsen in den USA belastet. Die am Nachmittag veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA bestĂ€tigten im Gesamtbild diese Erwartung. Vor allem galt dies fĂŒr die vom Dienstleister ADP ermittelte BeschĂ€ftigung in der US-Privatwirtschaft, die im November unerwartet gesunken ist. Im Gegensatz dazu hatte sich die im ISM-Index gemessene Stimmung der Dienstleister unerwartet aufgehellt.
Laut Tobias Basse von der NordLB sollte die Bedeutung der Daten zwar nicht ĂŒberschĂ€tzt werden, doch sie sprĂ€chen wohl eher fĂŒr einen weiteren Zinsschritt der Fed. Er verwies dabei auch auf eine BeschĂ€ftigungskomponente im ISM-Index, deren Zuwachs "doch noch etwas ausgeprĂ€gter" hĂ€tte sein dĂŒrfen. Diese liege weiterhin "unterhalb der magischen Grenze von 50 ZĂ€hlern", also unter der Expansionsschwelle.
Daten privater Anbieter wie eben vom Dienstleister ADP oder dem EinkĂ€uferverband ISM spielen derzeit eine besondere Rolle, weil sich viele offizielle Regierungsdaten nach dem wochenlangen Regierungsstillstand noch immer verspĂ€ten. Dazu zĂ€hlt auch der fĂŒr die US-Notenbank Fed wichtige Arbeitsmarktbericht fĂŒr Oktober.
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