Devisen: Eurokurs gibt zum US-Dollar etwas nach
17.09.2024 - 16:45:13 | dpa.deVor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hielten sich die KursausschlÀge in Grenzen. Am Nachmittag wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1123 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1139 (Montag: 1,1126) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8977 (0,8987) Euro.
Etwas gestĂŒtzt wurde der Dollar durch robuste US-Konjunkturdaten. Die UmsĂ€tze des US-Einzelhandels haben im August unerwartet zugelegt. Volkswirte hatten mit einem RĂŒckgang gerechnet. Zudem ist in den USA die Industrieproduktion im August stĂ€rker gestiegen als erwartet.
"Die Augustdaten zum Einzelhandelsumsatz unterstreichen, dass sich bisher keine Konsumrezession in den USA abzeichnet", kommentierte Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb & Wallwitz. "Ein Soft-Landing der US-Wirtschaft bleibt damit das Basisszenario." Mayr erwartet an diesem Mittwoch auch lediglich eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed um 0,25 Prozentpunkte. An den FinanzmĂ€rkten ist die Unsicherheit aber weiter groĂ. Zuletzt wurde auch zunehmend auf eine Zinssenkung um 0,50 Prozentpunkte spekuliert.
Erneut schwache Konjunkturdaten aus Deutschland bewegten den Markt kaum. Die Konjunkturerwartungen des Forschungsinstituts ZEW fĂŒr den September fielen stĂ€rker als erwartet. "Die Hoffnung auf eine baldige Besserung der wirtschaftlichen Lage schwindet zusehends", kommentierte ZEW-PrĂ€sident Achim Wambach.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84278 (0,84278) britische Pfund, 156,71 (155,66) japanische Yen und 0,9405 (0,9394) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2581 Dollar gehandelt. Das sind etwa 4 Dollar weniger als am Vortag.
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