Devisen: Eurokurs gibt weiter nach - Iran-Krieg sorgt weiter fĂŒr Dollar-StĂ€rke
03.03.2026 - 10:02:19 | dpa.deSeit Beginn des Iran-Kriegs wird der US-Dollar als KrisenwÀhrung stÀrker nachgefragt, wÀhrend der Euro im Gegenzug zunehmend unter Druck gerÀt. Am Vormittag wurde die GemeinschaftswÀhrung zu 1,1621 US-Dollar gehandelt und damit auf dem tiefsten Stand seit Mitte Januar, nachdem der Kurs am Vorabend noch bei 1,17 Dollar gestanden hatte.
Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende setzten die Anleger am Devisenmarkt verstÀrkt auf den Dollar. In den ersten beiden Handelstagen der Woche ist der Kurs des Euro etwa anderthalb Cent gefallen.
"Die Entwicklungen um den Iran bleiben im Marktfokus", heiĂt es in einer Analyse der Dekabank. Insbesondere wĂŒrden die Investoren auf die EnergiemĂ€rkte schauen und auf mögliche Auswirkungen der jĂŒngsten Preisanstiege auf Konjunktur und Inflation. "Die Dauer des Konflikts und das AusmaĂ der SchĂ€den an Energie-Infrastruktur sind zentrale Faktoren fĂŒr die KapitalmĂ€rkte", heiĂt es bei der Dekabank.
Vor diesem Hintergrund dĂŒrften die Inflationsdaten aus der Eurozone etwas in den Hintergrund rĂŒcken. Die Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone werden am spĂ€ten Vormittag erwartet.
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