Devisen: Euro schwĂ€chelt - Erneut gestiegene Ălpreise belasten
26.03.2026 - 17:17:27 | dpa.deErneut gestiegene Ălpreise lasteten auf dem Euro. Am Nachmittag wurde die GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,1543 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte der Euro noch etwas höher notiert. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1539 (Mittwoch: 1,1592) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8666 (0,8626) Euro.
Der Dollar profitierte von den erneut gestiegenen Ălpreisen, da die USA ein Ălförderland sind. Zudem spricht die sehr hohe Unsicherheit mit Blick auf den Iran-Krieg fĂŒr die WeltleitwĂ€hrung Dollar.
Die weitere Entwicklung im Iran-Krieg bleibt unklar. Vor dem Ende des Ultimatums von US-PrĂ€sident Donald Trump reichen die Prognosen von einer schnellen Waffenruhe bis zu Angriffen mit Bodentruppen. Trump warnte den Iran erneut vor Konsequenzen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Der Iran mĂŒsse ernsthaft verhandeln, es gebe keinen Weg zurĂŒck. Die Folgen wĂŒrden sonst "nicht schön" sein. Der US-Sondergesandten Steve Witkoff sieht gute Aussichten auf Erfolg. "Wir haben starke Anzeichen, dass es eine Möglichkeit gibt", sagte er bei einer Kabinettssitzung im WeiĂen Haus.
Der Iran-Krieg wirkt sich auf die deutsche Wirtschaft aus. Die Sorge ĂŒber die Folgen des Konflikts im Nahen Osten belastete die Verbraucherstimmung. Laut einer Studie der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM ist der Indikator fĂŒr das Konsumklima im April ĂŒberraschend deutlich gefallen.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,86515 (0,86558) britische Pfund, 184,19 (184,27) japanische Yen und 0,9151 (0,9153) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.438 Dollar. Das waren rund 68 Dollar weniger als am Vortag.
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