Devisen: Euro fĂ€llt leicht - US-Arbeitsmarktbericht beflĂŒgelt nur kurz
06.09.2024 - 17:21:03 | dpa.deDer US-Dollar erholte sich rasch von seinen Verlusten. Am Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,1092 Dollar. Dies war etwas weniger als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1103 (Donnerstag: 1,1097) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9006 (0,9011) Euro.
In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Trend weiter abgeschwÀcht. Die US-Wirtschaft hat im August nach Angaben des US-Arbeitsministeriums weniger ArbeitsplÀtze geschaffen als erwartet. Der BeschÀftigungsaufbau in den beiden Vormonaten wurde zudem stark nach unten revidiert.
"Der US-Arbeitsmarkt hat sich nach dem enttĂ€uschenden Juli-Bericht im August kaum erholt", kommentierte Christoph Balz, Volkswirt bei der Commerzbank. Er verweist auf die deutliche AbwĂ€rtsrevision des Stellenplus in den beiden Vormonaten. "Damit bleibt der Arbeitsmarkt ein Sorgenkind." Weiterhin unklar ist laut Balz allerdings, ob die US-Notenbank am 18. September den Leitzins um 0,25 oder 0,50 Prozentpunkte senkt. Dass es zu einer Senkung kommt, gilt aber unter Ăkonomen als sicher.
Der Dollar geriet nach den Job-Daten unter Druck und der Euro stieg auf ein Tageshoch von 1,1155 Dollar. Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheit ĂŒber den nĂ€chsten Zinsschritt gab der Euro seine Gewinne rasch wieder ab und drehte in die Verlustzone. Aussagen von US-Notenbank-Direktor Christopher Waller nach der Veröffentlichung der Daten, wonach er mit Blick auf den Umfang der Zinssenkungen offen sei, stĂŒtzten den Euro nur kurz.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,84293 (0,84318) britische Pfund, 158,93 (159,20) japanische Yen und 0,9365 (0,9390) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2502 Dollar gehandelt. Das sind etwa 15 Dollar weniger als am Vortag.
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