Devisen: Eurokurs unter Druck - Arbeitsmarktdaten und Konusmklima im Blick
09.01.2026 - 16:33:32 | dpa.deAm Nachmittag wurde die GemeinschaftswĂ€hrung zu 1,1622 US-Dollar gehandelt. Vor der Veröffentlichung der monatlichen US-Arbeitsmarktdaten am frĂŒhen Nachmittag waren es noch um die 1,1644 Dollar gewesen.
In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt Ende des vergangenen Jahres durchwachsen gezeigt. WĂ€hrend der Anstieg der BeschĂ€ftigung schwĂ€cher als erwartet ausfiel, ging die Arbeitslosenquote etwas zurĂŒck. Die Daten dĂŒrften aber dennoch Wasser auf die MĂŒhlen derer sein, die von der US-Notenbank Fed mehr Tempo bei Zinssenkungen fordern. Wenngleich sich an den allgemeinen Erwartungen erst einmal wenig geĂ€ndert hat, denn die Blicke bleiben auch auf die Neubesetzung des Chefpostens der Fed gerichtet, da die Amtzeit von Jerome Powell im Mai endet.
Derweil verbesserte sich die Stimmung der US-Verbraucher im Januar ĂŒberraschend deutlich, wie das von der UniversitĂ€t Michigan erhobene Konsumklima zeigte. Allerdings wurden fast alle Befragungen fĂŒr die Erhebung vor der jĂŒngsten Intervention der USA in Venezuela durchgefĂŒhrt.
Besser als erwartet ausgefallene Produktionsdaten aus Deutschland hatten dem Euro derweil am Morgen auch keinen Auftrieb verleihen können. Im November war die Fertigung in den Industriebetrieben ĂŒberraschend weiter gestiegen, was die Hoffnung auf ein Ende der Krise in dem wichtigen Bereich der gröĂten Volkswirtschaft der Eurozone schĂŒrte. Der deutsche AuĂenhandel entwickelte sich unterdessen schwĂ€cher als erwartet.
So waren bereits zuletzt US-Konjunkturdaten eher besser als erwartet ausgefallen, was den Dollar in den vergangenen Handelstagen gestĂŒtzt und den Euro im Gegenzug belastet hatte. Insgesamt bewegt sich der Eurokurs aber seit Mitte vergangenen Jahres in einer eher engen Bandbreite.
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