Devisen: Eurokurs gibt zum US-Dollar etwas nach
11.05.2026 - 09:12:17 | dpa.deAm Morgen wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1760 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Freitagabend. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1761 Dollar festgesetzt.
Im Iran-Krieg ist weiter kein Frieden in Sicht. Die Kriegssorgen lassen die Anleger auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht los und die Ălpreise sind zuletzt deutlich gestiegen, was die Kauflaune an den FinanzmĂ€rkten generell bremste und auch den Euro belastete. Zuletzt hatten die hohen Ălpreise die Inflationserwartungen angetrieben und damit die Spekulation auf höhere Zinsen.
In einem Interview mit der "Financial Times" (FT) dĂ€mpfte der VizeprĂ€sident der EZB, Luis de Guindos, die Erwartungen an eine Zinserhöhung allerdings etwas. Seiner EinschĂ€tzung nach sind die Inflationsrisiken derzeit geringer als vor vier Jahren, als der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Energiekosten stark in die Höhe trieb. Nach EinschĂ€tzung von de Guindos sollte die Notenbank bei kĂŒnftigen Zinsentscheidungen nicht ĂŒberreagieren.
Im weiteren Handelsverlauf ist nicht mit stÀrkeren Impulsen durch Konjunkturdaten zu rechnen. Es stehen kaum wichtige Wirtschaftsdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.
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