Devisen: Euro fÀllt zum US-Dollar - Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone
23.09.2024 - 16:31:50 | dpa.deDie europÀische GemeinschaftswÀhrung kostete am spÀten Nachmittag 1,1129 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas höher notiert. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1119 (Freitag: 1,1166) Dollar fest.
Schwache Konjunkturdaten aus der Eurozone belasteten den Euro. So hat sich im WĂ€hrungsraum sowohl der Einkaufsmanagerindex fĂŒr die Industrie als auch fĂŒr den Dienstleistungssektor stĂ€rker als erwartet eingetrĂŒbt. Der Indikator fĂŒr die Industrie signalisiert jetzt eine noch stĂ€rkere konjunkturelle AbschwĂ€chung und der Wert fĂŒr den Dienstleistungssektor kaum noch Wachstum. Besonders stark trĂŒbe sich die Stimmung im französischen Dienstleistungssektor ein. Die Olympischen Spiele hatten hier laut Ăkonomen nur kurzzeitig fĂŒr eine Verbesserung gesorgt.
"Die Eurozonen-Wirtschaft kommt nicht auf die Beine", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Die wirtschaftlichen Aussichten trĂŒben sich fĂŒr die Wintermonate ein, ohne dass zuvor eine klare konjunkturelle Erholung erkennbar gewesen wĂ€re." Vor allem das Verarbeitende Gewerbe leide. "Die Eurozonen-Wirtschaft scheint auf dem Weg in eine neue Rezession zu sein", schreibt Gitzel.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,83518 (0,83910) britische Pfund, 159,58 (161,08) japanische Yen und 0,9448 (0,9486) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2.629 Dollar gehandelt. Das sind etwa 8 Dollar mehr als am Freitag.
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