Devisen, Eurokurs

Devisen: Eurokurs gibt zum US-Dollar weiter nach

05.01.2026 - 16:43:36

Der Kurs des Euro EU0009652759 ist am Montag weiter gesunken.

Nach dem US-Angriff auf Venezuela war der US-Dollar bei Anlegern stÀrker gefragt. Die GemeinschaftswÀhrung wurde am Nachmittag bei 1,1695 Dollar gehandelt, nachdem sie am Freitag noch deutlich mehr als 1,17 Dollar gekostet hatte. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1664 (Freitag: 1,1721) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8573 (0,8531) Euro.

Nach EinschĂ€tzung von Marktbeobachtern steuerten die Anleger vermehrt sichere Anlagen an. Hiervon profitierte neben Gold auch der Dollar. Generell hielten sich die Kursreaktionen an den FinanzmĂ€rkten nach dem US-Angriff gegen Venezuela vom Wochenende aber ĂŒberwiegend in Grenzen. Der gewaltsame Sturz des autokratischen venezolanischen PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro sollte kurzfristig "kein grĂ¶ĂŸeres Kapitalmarktthema sein", heißt es in einer EinschĂ€tzung der Dekabank.

Gebremst wurde der Anstieg des Dollar am Nachmittag durch enttĂ€uschende US-Konjunkturdaten, was die Kursverluste des Euro im Gegenzug ein StĂŒck weit eingrenzte. Im Dezember hatte sich die Stimmung in der US-Industrie ĂŒberraschend weiter verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel den dritten Monat in Folge und erreichte den niedrigsten Wert seit Oktober 2024.

Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,8676 (0,8719) britische Pfund, 182,93 (183,94) japanische Yen und 0,9289 (0,9296) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.447 Dollar. Das waren etwa 114 Dollar mehr als am Freitag.

@ dpa.de