Ergebnisse, Produktion/Absatz

Geldreserven von Berkshire Hathaway wachsen weiter

05.05.2024 - 11:11:45 | dpa.de

Der legendÀre US-Investor Warren Buffett findet keine attraktiven Anlageobjekte und lÀsst die Reserven seiner Holding auf Rekordwerte steigen.

Zum Ende des vergangenen Quartals hatte Berkshire Hathaway US0846707026 rund 189 Milliarden Dollar (175,5 Mrd Euro) an Bargeld und in kurzfristig angelegten Staatsanleihen zur VerfĂŒgung. Bei dem jĂ€hrlichen AktionĂ€rstreffen in Omaha am Samstag sagte Buffett, es sei davon auszugehen, dass die Reserven nach dem laufenden Vierteljahr die Marke von 200 Milliarden Dollar knacken wĂŒrden.

Buffett betonte, Berkshire wĂŒrde das Geld gern angelegen, "aber wir werden es nur fĂŒr etwas ausgeben, was geringes Risiko hat und uns eine Menge Geld bringen kann". Berkshire Hathaway gehören unter anderem der Versicherer Geico, die Eisenbahngesellschaft BNSF und der Batteriehersteller Duracell. Das VersicherungsgeschĂ€ft war im vergangenen Quartal abermals ein Treiber fĂŒr den Anstieg des operativen Gewinns auf 11,2 Milliarden Dollar von knapp 8,1 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal.

Der 93-jĂ€hrige Buffett legte bei dem Treffen in einer prall gefĂŒllten Sport- und Entertainmentarena auch seine PrĂ€ferenzen fĂŒr eine Nachfolgelösung offen. Wenn es nach ihm ginge, wĂŒrde er das letzte Wort bei Investment-Entscheidungen seinem designierten Nachfolger, Greg Abel, ĂŒberlassen, sagte Buffett. Letztlich werde aber der Verwaltungsrat von Berkshire ĂŒber die Nachfolgeregelung entscheiden. Buffett hatte Abel, der aktuell das EnergiegeschĂ€ft von Berkshire fĂŒhrt, bereits 2021 als seinen Nachfolger auf dem Chefposten vorgestellt. Offen ist jedoch, ob er genauso viel Entscheidungsmacht haben wird wie Buffett in den vergangenen Jahrzehnten.

Buffett machte zugleich deutlich, dass er nicht an den Ruhestand denke. "Ich hoffe nicht nur, dass sie nÀchstes Jahr kommen, sondern ich hoffe, dass auch ich komme", sagte er zum Abschied den AktionÀren. Buffetts langjÀhriger GeschÀftspartner Charlie Munger war im November im Alter von 99 Jahren gestorben - und am Samstag wurde mehrfach deutlich, wie sehr er ihn vermisst.

Im vergangenen Quartal stieß Berkshire die Beteiligung am Hollywood-Konzern Paramount komplett ab - mit Verlust, wie Buffett einrĂ€umte. Sowohl der Einstieg als auch Ausstieg seien seine Entscheidung gewesen, betonte er. Paramount ist aktuell in Turbulenzen wegen eines holprig laufenden Verkaufsversuchs, die Aktie fĂ€llt. Berkshire trennte sich auch von einem Teil der Apple US0378331005-Beteiligung. Buffett machte aber klar, dass der Verkauf der Anteile Geld fĂŒr Steuerzahlungen heben sollte und nicht mit einer EinschĂ€tzung der kĂŒnftigen Kursentwicklung verbunden gewesen sei.

Sorgen macht dem 93-JĂ€hrigen das Betrugsrisiko bei KĂŒnstlicher Intelligenz. Er verwies vor allem auf die Möglichkeit, tĂ€uschend echte kĂŒnstliche Aufnahmen von Personen zu erstellen. "KĂŒnstliche Intelligenz hat enormes Potenzial, Gutes zu bringen - und auch enormes Potenzial, Schaden anzurichten", sagte Buffett. Er wisse nicht, wie das ausgehen werde.

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