Hella macht weniger GeschÀft als gedacht - Sparprogramm in Europa
16.02.2024 - 07:36:23Die LippstĂ€dter erzielten 2023 ein Erlösplus von 10,3 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro, wie sie am Freitag auf Basis vorlĂ€ufiger Zahlen mitteilten. Analysten hatten sich im Schnitt mehr ausgerechnet. Das operative Ergebnis verbesserte sich gegenĂŒber dem schwachen Vorjahr um 65 Prozent auf 486 Millionen Euro. Die entsprechende Marge fiel wie von Fachleuten erwartet mit 6,1 Prozent um zwei Prozentpunkte besser aus als ein Jahr zuvor. Hella-Chef Bernhard SchĂ€ferbarthold rechnet damit, dass sich die Markterholung im laufenden Jahr insbesondere in Europa abschwĂ€chen wird. Ein Sparprogramm soll bis Ende 2028 nun brutto 400 Millionen Euro an Einsparungen bringen.
Im neuen Jahr geht das Management von einer leichten Verbesserung gegenĂŒber dem Vorjahr aus. Der wĂ€hrungs- und portfoliobereinigte Umsatz soll zwischen 8,1 und 8,6 Milliarden Euro liegen, die operative Marge zwischen 6,0 und 7,0 Prozent. Bei der Marge hatten Experten mehr erwartet, auch beim Umsatz liegt ihre durchschnittliche SchĂ€tzung im oberen Bereich der Spanne.
Hella gehört seit Anfang 2022 zum französischen Autozulieferer Forvia (ehemals Faurecia) FR0000121147. Dieser hĂ€lt fast 82 Prozent der im MDax DE0008467416 gelisteten Anteile des zuletzt mit rund neun Milliarden Euro bewerteten Unternehmens. Der vom US-MilliardĂ€r Paul Singer kontrollierte Hedgefonds Elliott hĂ€lt knapp zehn Prozent der Anteile direkt, ĂŒber Finanzinstrumente hat er Zugriff auf weitere gut fĂŒnf Prozent. Detaillierte Finanzzahlen legt Hella am 15. MĂ€rz vor.

