Northvolt prĂŒft Zeitplan fĂŒr ExpansionsplĂ€ne
03.07.2024 - 15:57:44 | dpa.deDer Bau des Werks im schleswig-holsteinischen Heide sei nicht gefĂ€hrdet, sagte ein Unternehmenssprecher. Verzögerungen und Ănderungen am Fabrikbau seien aber nicht ausgeschlossen. Der RĂŒckzug eines Auftrags von BMW DE0005190003 habe keine Folgen fĂŒr Heide. Zuvor hatte die "Dithmarscher Landszeitung" berichtet.
Northvolts Deutschlandchef Christofer Haux und weitere Unternehmensvertreter wollten sich noch am heutigen Mittwoch im schwedischen Malmö mit Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des schleswig-holsteinischen Landtags treffen, um ĂŒber die Situation zu sprechen. Northvolt-Chef Peter Carlsson hatte mit einem Interview im schwedischen Medium "Dagens industri" fĂŒr Wirbel gesorgt. Darin hatte er nach Bekanntwerden des zurĂŒckgezogenen BMW-Auftrags ĂŒber Batteriezellen im Wert von zwei Milliarden Euro betont, dass das Unternehmen bei seinen ExpansionsplĂ€nen etwas zu aggressiv gewesen sei. Dies wĂŒrde Northvolt nun ĂŒberprĂŒfen.
Northvolt will bei Heide kĂŒnftig bis zu einer Million Batteriezellen fĂŒr Elektroautos pro Jahr bauen. Den Startschuss fĂŒr den Bau des 4,5-Milliarden-Euro-Projekts gaben Ende MĂ€rz unter anderem Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne). In der Fabrik sollen 3000 Jobs entstehen. Bund und Land fördern die Batteriefabrik mit rund 700 Millionen Euro. Hinzu kommen mögliche Garantien ĂŒber weitere 202 Millionen Euro, die noch bewilligt werden mĂŒssen.
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