Ex-Minister: Keine Region Russlands kann sich sicher fĂŒhlen
17.03.2026 - 16:30:29 | dpa.deDie Entwicklung der Kampfmittel, in erster Linie Drohnen, und die Raffiniertheit ihrer Einsatzmethoden seien so, dass sich keine Region Russlands sicher fĂŒhlen könne, sagte der Ex-Verteidigungsminister russischen Agenturen zufolge in der Millionenstadt Jekaterinburg im Ostteil des Uralgebirges. Noch vor kurzem sei der Ural fĂŒr Angriffe aus der Luft von ukrainischem Territorium aus unerreichbar gewesen, heute befinde er sich in der Zone unmittelbarer Bedrohung.
Die Zahl ukrainischer Angriffe aus der Luft auf Infrastrukturobjekte in Russland habe sich 2025 fast vervierfacht. Schoigu warnte, es könnte tragische Folgen haben, das Bedrohungsniveau zu unterschÀtzen oder bei der Beseitigung bestehender Schwachstellen zu zögern. Dies könnte die sozial-ökonomische StabilitÀt beeintrÀchtigen und die logistische Versorgung der StreitkrÀfte erschweren. Zudem stieg seinen Angaben nach die Zahl der TerroranschlÀge in Russland 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent.
Russland ĂŒberzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Kiew setzt als Teil seines Abwehrkampfes zunehmend auf Drohnenattacken gegen Objekte der Ăl- und Gasindustrie im russischen Hinterland. Damit will die Ukraine die Finanzierung des russischen MilitĂ€rs aber auch den Treibstoffnachschub stören. Die Zahl der Opfer und das AusmaĂ der SchĂ€den stehen in keinem VerhĂ€ltnis zu den verheerenden Kriegsfolgen russischer Angriffe in der Ukraine.
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