Bundesweite Warnstreiks an UniversitÀtskliniken
27.01.2026 - 13:30:54 | dpa.deVon Warnstreiks sind noch bis Mittwoch zahlreiche HĂ€user betroffen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi in Berlin sagte. In vielen StĂ€dten gebe es AusstĂ€nde und Proteste. Betroffen seien alle 22 angekĂŒndigten Standorte. Die Notfallversorgung und lebenswichtige Behandlungen sind Verdi zufolge gewĂ€hrleistet.
Die BeschĂ€ftigten aus den UniversitĂ€tskliniken wollten den Druck im aktuellen Tarifstreit um den öffentlichen Dienst verstĂ€rken. Beispielsweise am UniversitĂ€tsklinikum Jena gingen etwa 300 BeschĂ€ftigte in einen ganztĂ€gigen Warnstreik. PflegekrĂ€fte, Labor- und Technikmitarbeiter und BeschĂ€ftigte weiterer Bereiche demonstrierten auf der StraĂe.
Mittwoch geht es weiter
FĂŒr Mittwoch ruft die Gewerkschaft auch zu einem Campus-Warnstreiktag auf: In mehr als 60 StĂ€dten sollen BeschĂ€ftigte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen fĂŒr die Tarifforderungen demonstrieren, an mehr als 40 Standorten Warnstreiks stattfinden.
In den Tarifverhandlungen um die Einkommen der LandesbeschÀftigten haben die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher LÀnder (TdL) seit Dezember keine erkennbare AnnÀherung erzielt.
In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt. Die Gewerkschaften werfen den LĂ€ndern vor, kein Angebot vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis zum 13. Februar ist zu rechnen.
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