Studie: Kartenzahlung im Einzelhandel wÀchst weiter
06.05.2025 - 05:27:57Das zeigt eine Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Im gleichen MaĂe sank der Bargeldanteil auf 33,8 Prozent. Die restlichen Anteile entfallen vor allem auf Finanzierungs- und RechnungskĂ€ufe sowie Gutscheine. Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 wurden noch mehr als 46 Prozent des Einzelhandelsumsatzes bar bezahlt.
Gemessen an der Zahl der Transaktionen bleibe Bargeld aber vorerst die beliebteste Zahlungsart, teilte Studienautor Horst RĂŒter mit. Geldscheine und MĂŒnzen kamen 2024 demnach noch bei mehr als der HĂ€lfte der rund 20 Milliarden Transaktionen zum Einsatz (54,6 Prozent).
WĂ€hrend Corona war die Anzahl der EinkĂ€ufe in den EinzelhandelsgeschĂ€ften hierzulande auf bis zu 16,6 Milliarden gesunken. 2024 lag der Wert wieder auf Vor-Pandemie-Niveau. Bei mehr als 44 Prozent der EinkĂ€ufe bezahlten die Kunden zuletzt mit Karte. In fĂŒnf Jahren habe sich der Anteil damit verdoppelt. MarktfĂŒhrer bei Kartenzahlungen bleibt die Girocard.
Zunehmend: Smartphone statt Portemonnaie
Erneut zugenommen hat der Studie zufolge der Anteil mobiler BezahlvorgĂ€nge via Smartphone oder Smartwatch. Mehr als ein Achtel (12,9 Prozent) aller kartengestĂŒtzten BezahlvorgĂ€nge wĂŒrden mittlerweile so abgewickelt, zum Beispiel mit Apple US0378331005 Pay oder Google US02079K1079 Pay. 2023 lag der Anteil bei 7,5 Prozent.
Verbraucherinnen und Verbraucher nutzten zudem hÀufiger die Möglichkeit, beim Einkaufen Bargeld abzuheben. Das Gesamtvolumen der Auszahlungen stieg im Vorjahresvergleich um gut zehn Prozent auf 13,57 Milliarden Euro.
FĂŒr die EHI-Studie wurden den Angaben zufolge Daten von 499 Unternehmen ausgewertet. Das entspreche ungefĂ€hr 100.000 Betrieben aus 35 Branchen mit einem Brutto-Umsatz von 314,8 Milliarden Euro, hieĂ es.

