Aktien Wien Schluss: ATX verliert deutlich
12.02.2026 - 18:23:11Der ATX AT0000999982 schloss mit minus 1,77 Prozent bei 5.704,88 Punkten, nachdem der Leitindex am Vortag noch kräftig zugelegt hatte.
An den europäischen Leitbörsen gab es mehrheitlich einen negativen Trend zu sehen und an der Wall Street etablierte sich im Handelsverlauf eine sehr schwache Stimmung. Vor allem im Späthandel drückten die Kursabschläge an den US-Börsen auch in Europa auf die Kurse.
Mit vorgelegten Geschäftszahlen rückten in Wien Strabag und Do&Co ins Blickfeld. Nach den bereits veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen gab es keine Überraschungen hinsichtlich Produktionsmenge und Marge, beschrieben die Analysten der Erste Group das Zahlenwerk. Die Experten bewerteten die Zahlen aber als starken Jahresstart, da der Auftragsbestand nahe am bisherigen Höchststand liegt und die positiven Aussichten für 2026 die Erwartungen übertreffen. Die Strabag-Aktie reagierte dennoch mit minus 4,3 Prozent.
Do&Co-Anteilsscheine zogen starke 5,8 Prozent hoch. Der Wiener Cateringkonzern hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert. Laut Erste Group verfehlte der Umsatzausweis die Prognosen, der Nettogewinn überraschte aber positiv.
Von Analystenseite meldete sich zudem die Deutsche Bank und erhöhte ihr Kursziel für die Voestalpine AT0000937503-Aktie von 48 auf 57 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung "Buy". Die Experten haben zudem ihre Gewinnprognosen für die kommenden Geschäftsjahre der voestalpine in Reaktion auf die gemeldeten Drittquartalszahlen des Stahlkonzerns erhöht. Die voest-Papiere gewannen 0,3 Prozent auf 44,90 Euro.
Für die Bawag AT0000BAWAG2-Titel wurde von der Deutschen Bank ebenfalls das "Buy"-Votum bekräftigt. Hier liegt das Kursziel weiterhin bei 151 Euro. Bei der BAWAG-Aktie gab es ein Minus von 4,6 Prozent auf 133,50 Euro zu sehen.
Im international schwachen Technologiebereich rutschten AT&S-Anteilsscheine 5,8 Prozent ab. Tiefrot präsentierte sich auch die Verbund-Aktie. Die Titel des Energieversorgers büßten 3,1 Prozent ein. Unter den schwergewichteten Banken gaben Raiffeisen Bank International AT0000606306 3,3 Prozent ab.
@ dpa.de
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