Bank, Phishing-Welle

Deutsche Bank warnt vor Phishing-Welle mit System-Migration

10.02.2026 - 05:01:12

Betrüger nutzen gefälschte E-Mails zur angeblichen Online-Banking-Modernisierung, um Zugangsdaten zu stehlen. Die Deutsche Bank warnt ihre Kunden vor der ausgefeilten Masche.

Eine neue Phishing-Kampagne zielt auf Kunden der Deutschen Bank ab. Die Betrüger locken mit einer angeblichen System-Migration im Jahr 2026 an sensible Online-Banking-Daten. Die Bank hat offizielle Warnungen herausgegeben.

Die professionell gestalteten E-Mails geben vor, eine offizielle Mitteilung zur Modernisierung des Online-Bankings zu sein. Sie kündigen eine Systemumstellung für 2026 an, um das Banking „noch sicherer, schneller und intelligenter“ zu machen. Ein dringender Handlungsbutton wie „Teilnahme jetzt bestätigen“ soll Kunden zum Klicken bewegen.

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So funktioniert die Betrugsmasche

Der Link führt jedoch nicht zur Bank, sondern auf eine täuschend echte Phishing-Webseite. Dort eingegebene Zugangsdaten und Transaktionsnummern (TANs) fallen direkt in die Hände der Kriminellen. Die Täter setzen bewusst psychologischen Druck durch feste Fristen und Androhungen von Kontoeinschränkungen.

Die Deutsche Bank bestätigt die Betrugsmasche. Sie warnt eindringlich davor, auf die Forderungen in diesen Nachrichten einzugehen.

Klare Warnsignale erkennen

Trotz professioneller Aufmachung gibt es erkennbare Merkmale des Betrugs:
* Die Bank fordert Kunden niemals per E-Mail auf, über einen Link Systemumstellungen zu bestätigen oder Passwörter preiszugeben.
* Die Anrede ist oft unpersönlich („Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“).
* Die Absenderadresse stammt bei genauer Prüfung nicht von der offiziellen Domain der Bank.

Kunden sollten Links in solchen E-Mails nicht anklicken. Bei Unsicherheit gilt: Die Nachricht löschen und sich ausschließlich über die offizielle Webseite, die Banking-App oder bekannte Service-Hotlines informieren.

Immer ausgefeiltere Methoden

Diese Kampagne ist Teil einer breiteren Angriffswelle. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet eine Zunahme gewiefter Methoden. Neben Phishing per E-Mail ist auch „Smishing“ via SMS eine erhebliche Bedrohung.

Eine besonders perfide Methode ist das „MFA-Bombing“. Dabei wird das Smartphone des Opfers mit Push-Benachrichtigungen zur Transaktionsfreigabe überflutet. Genervte Nutzer stimmen in der Hoffnung, einen Fehler zu beheben, einer Anfrage zu – und autorisieren so eine betrügerische Überweisung.

Was Betroffene tun müssen

Wer bereits Daten auf einer gefälschten Seite eingegeben hat, muss sofort handeln. Der Online-Banking-Zugang sollte umgehend über den Kundenservice gesperrt werden, um finanziellen Schaden abzuwenden. Die Deutsche Bank bietet für solche Fälle eine spezielle Hotline an.

Experten raten zu ständiger Wachsamkeit. Jede unaufgeforderte Nachricht, die zur Preisgabe von Daten auffordert, sollte mit äußerstem Misstrauen behandelt werden. Regelmäßige Kontrollen der Kontobewegungen sind essenziell.

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