EuropÀer und Ukraine fordern Putin zu Verhandlungen auf
08.06.2026 - 05:51:41 | dpa.deDaran sollten auch die USA und Europa "aktiv" beteiligt werden, heiĂt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die Kanzler Friedrich Merz, PrĂ€sident Emmanuel Macron, Premierminister Keir Starmer und PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj nach ihrem Treffen in London veröffentlichten. Darin nennen sie fĂŒnf Voraussetzungen fĂŒr einen "gerechten und dauerhaften Frieden":
1. Ein Ende der Kampfhandlungen: Putin solle einer "sofortigen und vollstÀndigen Waffenruhe" zuzustimmen.
2. Die derzeitige Frontlinie sollte Ausgangspunkt fĂŒr Verhandlungen sein. Die vier LĂ€nder pochen aber gleichzeitig darauf, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verĂ€ndert werden dĂŒrften. Das Recht der Ukraine, ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen und BĂŒndnisse zu wĂ€hlen, mĂŒsse zudem "uneingeschrĂ€nkt" geachtet werden.
3. Die Ukraine mĂŒsse "robuste und rechtsverbindliche" Sicherheitsgarantien bekommen, sobald eine Waffenruhe in Kraft trete. Dazu gehöre derEinsatz einer multinationalen Truppe.
4. Russische Vermögenswerte blieben so lange eingefroren, bis Russland seinen Angriffskrieg beendet und die Ukraine fĂŒr die durch den Krieg verursachten SchĂ€den entschĂ€digt.
5. Die europĂ€ischen Sicherheitsinteressen mĂŒssten in jedem Abkommen gewahrt werden. Verhandlungsergebnissen, die EU und Nato betreffen, mĂŒssten die Mitgliedstaaten zustimmen.
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