Merz, Lufthansa

Merz zu Lufthansa: Weniger Fliegen ist keine Option

15.04.2026 - 16:59:50 | dpa.de

Deutschland muss nach EinschÀtzung von Bundeskanzler Friedrich Merz weiterhin auf den Luftverkehr setzen.

"Weniger Fliegen ist keine Option fĂŒr den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte der CDU-Politiker beim Festakt zum 100-jĂ€hrigen Bestehen der Lufthansa DE0008232125 in Frankfurt. "Dazu brauchen wir nachhaltige klimaschonende Technologien. Dazu brauchen wir niedrige Kosten und höhere WettbewerbsfĂ€higkeit."

Die strategisch wichtige Lufthansa habe das Bild von Deutschland stĂ€rker geprĂ€gt als jedes andere Unternehmen, lobte der Kanzler. Er dankte Lufthansa-Chef Carsten Spohr ausdrĂŒcklich dafĂŒr, dass sich das Unternehmen erstmals auch vollstĂ€ndig zu seiner Rolle im Nationalsozialismus bekannt habe.

In der Bundesrepublik und Europa spiele das Unternehmen eine wichtige Rolle zur Anbindung des Wirtschaftsstandorts, betreue die Regierungsflotte technisch und logistisch. Auch bilde die Lufthansa Pilotinnen und Piloten nicht nur fĂŒr sich selbst, sondern auch fĂŒr die Bundeswehr aus. "Das zivile Know-how Ihres Unternehmens stĂ€rkt damit auch die VerteidigungsfĂ€higkeit unseres Landes. Lufthansa ist eben in dieser Hinsicht ein SchlĂŒsselunternehmen fĂŒr den Wirtschaftsstandort Deutschland."

Merz erklÀrte: "Sie bringen 140 Millionen Passagiere jedes Jahr an Ihr Ziel. Sie transportieren Milliarden Frachttonnenkilometer. Dieses Unternehmen Lufthansa verbindet Menschen und MÀrkte in aller Welt - wie kein zweites in Deutschland."

Lufthansa und ihre Passagiere sehen sich gerade Streiks des fliegenden Personals ausgesetzt. Von den Protesten vor dem Veranstaltungsort bekamen die Teilnehmer des Festaktes kaum etwas mit.

Die Arbeitsniederlegungen werden von der Vereinigung Cockpit fĂŒr die Piloten (VC) und von der Kabinengewerkschaft Ufo fĂŒr die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter organisiert. Mit ihrer neuerlichen StreikankĂŒndigung bis einschließlich Freitag fĂŒr die Airlines Lufthansa und Cityline hatte die VC ein Schlichtungsangebot verknĂŒpft, auf das der Konzern zunĂ€chst positiv reagierte. Wenige Stunden spĂ€ter war aber klar, dass sich beide Seiten nicht auf ein gemeinsames Themenfeld einigen konnten.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis  Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | boerse | 69163780 |