Devisen: Eurokurs steigt zum US-Dollar - Schwache US-Konjunkturdaten
Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 20:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSchwache Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten hatten die US-WÀhrung zeitweise recht deutlich belastet. In der Spitze hatte der Euro bis auf 1,1586 US-Dollar zugelegt. Zuletzt wurde die europÀische GemeinschaftswÀhrung wieder etwas darunter bei 1,1565 US-Dollar gehandelt. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1567 (Donnerstag: 1,1534) Dollar festgesetzt.
Die US-EinzelhandelsumsĂ€tze waren im Juli unerwartet und merklich gefallen. Vor allem die sinkenden Benzinpreise hĂ€tten das Umsatzergebnis im Juli belastet, kommentierte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Ein nennenswerter Effekt wegen der FuĂball-WM in den USA ist nicht zu konstatieren." Die Erwartung auf eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed dĂŒrfte weiter gedĂ€mpft werden.
Zudem hatte sich das von der UniversitĂ€t Michigan erhobene Konsumklima im August deutlich eingetrĂŒbt. Sowohl die Erwartungen der Verbraucher als auch die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterten sich deutlich. Vor allem bei Gruppen, die besonders anfĂ€llig fĂŒr einen durch die Inflation bedingten Kaufkraftverlust sind, verschlechterte sich die Stimmung. Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher zogen auf hohem Niveau etwas an.
