Airbus, NL0000235190

Die Airbus-Aktie reagiert nach Quartalszahlen und Orderlage auf hohem Kursniveau

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 16:31 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Airbus-Aktie bewegt sich nach den jüngsten Quartalszahlen und einer gut gefüllten Auftragsbilanz weiter auf einem hohen Kursniveau. Für Anleger rücken Margen, Cashflow und der Ausbau der Produktionsraten in den Fokus.

Aquarellmalerei von Toulouse mit Flughafengebäuden und weiten Himmel bei Sonnenuntergang
Airbus SE (NL0000235190) illustriert Toulouse als Aquarell-Landschaft mit Flughafengebäuden und Himmel bei Sonnenuntergang, Illustration mit AI erstellt.

Die Airbus-Aktie (ISIN NL0000235190) steht im Sommer 2026 aus Sicht vieler Anleger für starke Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen und eine robuste Margenentwicklung, während der Kurs sich auf einem im Jahresverlauf hohen Niveau bewegt. Stand 27.07.2026 signalisiert die Notierung an den europäischen Handelsplätzen ein Kursniveau klar im oberen Bereich der 52-Wochen-Spanne, was die gute Stimmung im Sektor der Luft- und Raumfahrt widerspiegelt. Für Anleger zählen dabei vor allem die zuletzt gemeldeten Umsatz- und Gewinnzahlen sowie der freie Cashflow, die zeigen sollen, ob Airbus seine ehrgeizigen Auslieferungspläne auch in finanziellen Erfolgsgrößen widerspiegeln kann.

Auslieferungen, Umsatz und Gewinn im jüngsten Geschäftsjahr

Airbus SE, mit Hauptsitz in Leiden und operativer Zentrale in Toulouse, hatte im jüngsten berichteten Geschäftsjahr eine solide Geschäftsentwicklung mit einem deutlichen Wachstum bei den Verkehrsflugzeugen vorzuweisen. Im Vergleich zu einem historisch schwächeren Geschäftsjahr, das stark von Pandemieeffekten geprägt war, konnte der Konzern den Umsatz im Kerngeschäft Verkehrsflugzeuge signifikant steigern und die Auslieferungszahlen wieder deutlich erhöhen. Historisch: In einem früheren Geschäftsjahr lag die Zahl der Verkehrsflugzeug-Auslieferungen noch deutlich unter der Marke von 700 Jets, während Airbus inzwischen eine jährliche Zielgröße von mehreren hundert Maschinen anpeilt und damit wieder klar auf Wachstumskurs liegt. Diese Ausweitung der Produktion ist zentral für die Umsatzdynamik und die Skaleneffekte im Industriekonzern.

Wesentlich für das Vertrauen der Investoren ist, dass Airbus die operative Marge im Flugzeuggeschäft gegenüber historischen Vergleichswerten verbessern konnte. Historisch: In einem früheren Geschäftsjahr lag die bereinigte operative Marge im Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich, während das Management seither an einer schrittweisen Verbesserung arbeitet. Der Fokus liegt vor allem auf der A320-Familie, die mit steigenden Produktionsraten und einer hohen Auslastung der Fertigungslinien zu einer margenstarken Säule werden soll. Für Anleger ist vor allem relevant, ob der Konzern seine angekündigten Auslieferungsziele erreicht, denn nur dann können die positiven Effekte auf Umsatz und Ergebnis nachhaltig sein.

Parallel zur Marge spielt der freie Cashflow eine wichtige Rolle. Airbus strebt mit steigenden Auslieferungen einen höheren Free Cash Flow an, um Spielräume für Dividenden, Investitionen und mögliche Rückkäufe eigener Aktien zu schaffen. Auch hier konnte das Unternehmen historisch nach schwierigen Jahren wieder Fortschritte zeigen, indem die operative Leistungsfähigkeit verbessert und der Kapitalbedarf bei Programmen wie A350 und A330 strukturiert wurde. Der Markt achtet streng darauf, dass aus der nominell hohen Auftragsbilanz tatsächlich Cash generiert wird, statt dass sich nur die Buchungen in den Orderbüchern häufen.

Auftragsbuch und Produktionsraten als strategischer Hebel

Die Stärke von Airbus lässt sich auch im Sommer 2026 vor allem am Auftragsbuch ablesen. Der Konzern meldet seit Jahren einen Bestand von mehreren tausend bestellten Verkehrsflugzeugen, verteilt auf Modelle wie A220, A320neo-Familie, A330neo und A350. Die Zahl der im Auftragsbuch befindlichen Flugzeuge übersteigt jeweils deutlich die jährlichen Auslieferungsraten, was eine hohe Visibilität für zukünftige Umsätze bietet. Historisch: Bereits im Geschäftsjahr 2023 lag das Auftragsbuch im Verkehrsflugzeugsegment bei mehreren tausend Maschinen, was zeigt, dass Airbus langfristig planen kann und Produktionskapazitäten entsprechend ausrichten muss.

Die Produktionsraten wurden in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst, um die Nachfrage und die Belastbarkeit der Lieferketten in Einklang zu bringen. Für die A320-Familie strebt Airbus mittelfristig hohe monatliche Produktionsraten an, um den Rückstand im Orderbuch abzubauen. Gleichzeitig müssen Zulieferer, insbesondere Triebwerkshersteller, diese Raten unterstützen können, damit keine Engpässe entstehen. Investoren achten in den jeweils jüngsten Quartals- oder Jahresberichten darauf, ob der Konzern seine Produktionsziele bestätigt, anhebt oder vorsichtig anpasst. Jede Veränderung hat unmittelbare Konsequenzen für Umsatz, Betriebsergebnis und Cashflow.

Auch im Bereich der Großraumflugzeuge mit A350 und A330neo ist Airbus darauf angewiesen, dass Airlines und Leasinggesellschaften ihre Flottenpläne fortschreiben. Der Bedarf an modernen, effizienteren Jets ist aus strukturellen Gründen intakt, etwa durch Ersatz älterer Typen und wachsendes Verkehrsaufkommen. Dennoch müssen neue Orders regelmäßig nachkommen, damit das Auftragsbuch nicht nur abgebaut, sondern auch erneuert wird. Historische Vergleiche mit schwächeren Bestellphasen zeigen, wie stark sich stabile Orders auf die Planbarkeit der Auslastung und damit auf die Margen auswirken.

Konsensschätzungen und Analystenblick auf die Airbus-Aktie

Für die Airbus-Aktie spielen Konsensschätzungen und die Einschätzungen großer Analystenhäuser eine zentrale Rolle. Der Markt orientiert sich bei der Bewertung des Konzerns an den erwarteten Kennzahlen wie Umsatz, EBIT, bereinigter Gewinn je Aktie und Free Cash Flow in den nächsten Jahren. Konsensdaten bündeln die Prognosen vieler Research-Häuser zu einem Mittelwert, der als Referenz für die Bewertung dient. Liegt Airbus mit den gemeldeten Zahlen über dem Konsens, unterstützt dies meist den Kurs, während verfehlte Erwartungen zu Korrekturen führen können. Damit werden die Quartalsberichte zu wichtigen Wegmarken, die über kurzfristige Kursbewegungen entscheiden.

Anleger achten insbesondere darauf, ob die erwarteten Margen im Kerngeschäft Verkehrsflugzeuge erreicht oder übertroffen werden. Höhere Margen bedeuten bei gegebenen Produktionsraten einen überproportionalen Zuwachs an Ergebnis und Cashflow. Die Analysten modellieren daher detailliert die Entwicklung der Produktmixes, etwa den Anteil höhermargiger A321neo-Modelle oder weiterer Langstreckenjets. Je stärker sich dieser Mix in Richtung margenstarker Flugzeuge verschiebt, desto eher können Prognosen nach oben angepasst werden. Historische Daten zeigen, dass Verbesserungen beim Produktmix in der Luftfahrtindustrie einen erheblichen Hebel auf die Profitabilität haben.

Im Sommer 2026 ist zudem die Frage entscheidend, wie die Konsensschätzungen mit den allgemeinen Rahmenbedingungen in der Branche interagieren. Dazu zählen die Ticketnachfrage der Airlines, die Zins- und Inflationsentwicklung sowie die Kostenstruktur der Zulieferer. Analysten berücksichtigen diese Faktoren, wenn sie ihre Modelle für Umsatz und Ergebnis anpassen. Für die Airbus-Aktie bedeutet dies, dass nicht nur unternehmensspezifische Nachrichten, sondern auch makroökonomische Entwicklungen und Branchentrends eine Rolle spielen. Eine robuste Luftverkehrsnachfrage stützt die Annahme, dass Airlines ihre Orderpläne nicht zurückfahren, was wiederum den Konsens stützt.

Vergleich mit historischen Krisenjahren und Sektorumfeld

Um die Lage der Airbus-Aktie im Jahr 2026 zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf historische Krisenjahre, in denen der Luftverkehr massiv belastet war. Historisch: In den Jahren 2020 und 2021 sah sich die Branche infolge globaler Reisebeschränkungen mit einem dramatischen Einbruch der Nachfrage konfrontiert. Airbus musste Produktionsraten senken und die Bilanz stabilisieren, während viele Airlines ihre Flottenpläne neu justierten. Damals lag die Auslieferungszahl deutlich unter den Werten eines normalen Wachstumsjahres, und die Margen standen unter Druck.

Im Vergleich dazu präsentiert sich die Situation 2026 deutlich positiver. Der Luftverkehr hat sich von den Einbrüchen erholt, und Airlines erneuern ihre Flotten in größerem Umfang. Dies wiederum stützt die langfristige Perspektive für Airbus, da der Bedarf an neuen, effizienteren Flugzeugen mittel- und langfristig bestehen bleibt. Die Erfahrungen aus den Krisenjahren haben den Konzern gezwungen, seine Kostenstruktur anzupassen und flexiblere Produktionskonzepte zu entwickeln, was sich in den Folgejahren positiv auf die Profitabilität auswirken kann.

Parallel dazu ist die Airbus-Aktie Teil eines breiteren Luft- und Raumfahrtsektors, in dem auch andere große Hersteller und Zulieferer agieren. Das Sektorumfeld wird von Themen wie Flottenmodernisierung, technologische Innovation, Digitalisierung von Cockpits und Nachhaltigkeitsanforderungen geprägt. Viele Investoren betrachten Airbus daher nicht isoliert, sondern im Vergleich zu Peers, wobei Faktoren wie Bewertung, Margen und Wachstumsperspektiven eine Rolle spielen. Die relative Entwicklung des Airbus-Kurses innerhalb des Sektors gibt Hinweise darauf, ob der Markt dem Konzern höhere oder niedrigere Erwartungen als der Konkurrenz zutraut.

Produktsegment Verkehrsflugzeuge als Wachstumstreiber

Ein zentrales Produktsegment für Airbus ist die Familie der Verkehrsflugzeuge, allen voran die A320neo-Familie, die den Großteil der Aufträge ausmacht. Diese Flugzeuge sind auf Kurz- und Mittelstrecken ausgelegt und kommen weltweit bei Airlines und Leasinggesellschaften zum Einsatz. Die Nachfrage nach solchen Jets ist langfristig von der Entwicklung des Punkt-zu-Punkt-Verkehrs, der Flottenmodernisierung und der Effizienzsteigerung geprägt. Airbus hat die A320neo-Reihe mit moderneren Triebwerken ausgestattet, um den Treibstoffverbrauch und die Emissionen im Vergleich zu älteren Modellen zu senken.

Daneben spielen Großraumjets wie der A350 eine bedeutende Rolle, insbesondere für Langstreckenverbindungen. Diese Flugzeuge sind für Airlines attraktiv, die ihre Flotten im oberen Segment modernisieren und gleichzeitig auf effiziente Technologien setzen wollen. Airbus positioniert den A350 als ein Produkt mit einer günstigen Kombination aus Reichweite, Kapazität und Effizienz, was sowohl für traditionelle Netzwerk-Airlines als auch für neue Langstreckenanbieter interessant ist. Historische Auslieferungszahlen im Großraumsegment zeigen, dass dieses Feld stärker von zyklischen Schwankungen geprägt ist als das Mittelstreckensegment, dafür aber hohe Einzelwerte pro Flugzeug bietet.

Im Bereich Regional- und kleinere Verkehrsflugzeuge kommt der A220 ins Spiel, der die Lücke unterhalb der klassischen A320-Familie schließt. Dieses Modell adressiert Marktsegmente mit geringerem Passagieraufkommen und kürzeren Strecken, in denen kleinere Flugzeuge effizienter betrieben werden können. Die strategische Integration des A220 in das Airbus-Portfolio erweitert den adressierbaren Markt und erlaubt es dem Konzern, eine größere Bandbreite an Kundenbedürfnissen abzudecken. Für Anleger ist die Frage relevant, welche relative Bedeutung dieses Segment im Umsatzmix gewinnen kann und wie sich seine Margen im Vergleich zu den etablierten Programmen entwickeln.

Helikopter, Verteidigung und Raumfahrt als ergänzende Standbeine

Über das Verkehrsflugzeuggeschäft hinaus ist Airbus mit den Divisionen Helicopters sowie Defence and Space in weiteren Bereichen aktiv. Diese Segmente bieten zusätzliche Einnahmequellen und können die Volatilität im Verkehrsflugzeuggeschäft abfedern. Im Helikopterbereich bedient Airbus vor allem zivile und staatliche Kunden, etwa für Such- und Rettungsdienste, Offshore-Einsätze oder Polizeiflugzeuge. Die Nachfrage hängt hier von Faktoren wie staatlichen Budgets, Öl- und Gasaktivitäten sowie Sicherheitsanforderungen ab, wodurch sich eine andere Zyklik als im Luftverkehrsmarkt ergibt.

Im Verteidigungs- und Raumfahrtbereich ist Airbus an Programmen für Militärflugzeuge, Satelliten und Raumfahrtsysteme beteiligt. Diese Aktivitäten sind häufig langfristig angelegt, etwa in Form von mehrjährigen Staatssaufträgen und Programmbeteiligungen. Die Umsätze in diesen Segmenten tragen zur Diversifizierung bei und können in Phasen schwächerer Verkehrsflugzeugnachfrage Stabilität bieten. Historische Kennzahlen aus vergangenen Geschäftsjahren zeigen, dass die Margen in diesen Bereichen variieren, je nach Projektmix und Entwicklungsphasen, aber im Gesamtbild einen wichtigen Beitrag zur Bilanz von Airbus leisten.

Für Investoren ist relevant, inwieweit Airbus diese ergänzenden Standbeine weiter ausbaut und wie sie sich im Verhältnis zum Kerngeschäft entwickeln. Ein größerer Anteil von Verteidigungs- und Raumfahrtprojekten könnte die Abhängigkeit von der zivilen Luftfahrtbranche reduzieren, während starke Performance im Helikopterbereich etwa durch besondere Auftragseingänge zusätzliche Impulse geben kann. Die Nachrichtenlage in diesen Segmenten wird daher genau beobachtet, um die langfristige Strategie des Konzerns einzuordnen.

Nachhaltigkeit, Technologie und langfristige Perspektiven

Ein zentrales Thema für Airbus ist die Dekarbonisierung des Luftverkehrs. Der Konzern arbeitet an technologischen Lösungen, um den CO2-Ausstoß von Flugzeugen zu senken, etwa durch effizientere Triebwerke, optimierte Aerodynamik und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe. Langfristig stehen auch Konzepte für alternative Antriebe wie Wasserstoff oder elektrische Systeme im Fokus. Diese Entwicklungen sind zwar auf lange Sicht angelegt, beeinflussen aber schon heute die Wahrnehmung des Unternehmens und seine Positionierung gegenüber Kunden und Regulatoren.

Die Forschung und Entwicklung erfordert hohe Investitionen, die sich in den Finanzkennzahlen niederschlagen. Für die Airbus-Aktie bedeutet dies, dass Anleger nicht nur auf kurzfristige Margen und Auslieferungszahlen schauen, sondern auch auf die Frage, inwieweit der Konzern mit seinen Technologieprojekten die Zukunft des Fliegens mitgestaltet. Historische Beispiele aus der Luftfahrt zeigen, dass Unternehmen mit starken Innovationsprogrammen langfristig Wettbewerbsvorteile aufbauen können, auch wenn die kurzfristigen Kosten zunächst die Bilanz belasten.

Parallel dazu spielt die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Wartung eine wichtige Rolle. Durch datengestützte Konzepte im Bereich der Fertigung und des Flottenmanagements können Effizienzpotenziale gehoben werden. Airbus arbeitet an Systemen, mit denen Airlines Wartung und Betrieb ihrer Flotten optimieren können, was wiederum den Nutzen der Flugzeuge erhöht und Kundenbindung stärkt. Diese Entwicklungen sind Teil eines breiteren Trends in der Industrie, bei dem Hersteller Dienstleistungen und digitale Lösungen ergänzend zu physischen Produkten anbieten.

Airbus-Aktie und Kursniveau im Jahr 2026

Im Jahr 2026 reflektiert die Airbus-Aktie ein Umfeld, in dem Nachfrage, Technologie und Finanzierung zusammenspielen. Der Kurs bewegt sich nach einer mehrjährigen Erholungsphase auf einem Niveau, das historische Tiefstände deutlich hinter sich gelassen hat. Die aktuelle Notierung liegt im oberen Bereich der 52-Wochen-Spanne, was darauf hinweist, dass der Markt dem Konzern eine positive Perspektive zutraut. Anleger berücksichtigen dabei die zuletzt gemeldeten Umsatz- und Ergebniskennzahlen, die Produktionspläne sowie die Entwicklung des Auftragsbuchs.

Wichtig ist, dass Kursbewegungen häufig im direkten Zusammenhang mit den Berichten zu Quartalen und Geschäftsjahren stehen. Werden Umsatz, EBIT oder Free Cash Flow besser als erwartet ausgewiesen, kann dies den Kurs stützen oder ihn weiter anheben. Umgekehrt führen verfehlte Ziele oder Anpassungen bei der Guidance häufig zu kurzfristigen Rücksetzern. Diese Dynamik macht die Airbus-Aktie zu einem Wert, bei dem die Veröffentlichung von Finanzdaten regelmäßige Bewertungsanpassungen nach sich zieht.

Für langfristig orientierte Anleger steht jedoch weniger die kurzfristige Volatilität im Vordergrund, sondern die Frage, wie stabil die strukturelle Nachfrage nach neuen Flugzeugen ist und wie erfolgreich Airbus seine Technologieagenda vorantreibt. Eine anhaltend hohe Nachfrage, ein robustes Auftragsbuch und Fortschritte bei der Effizienz und Nachhaltigkeit können dazu beitragen, dass die Bewertung des Konzerns über einen längeren Zeitraum stabil oder wachstumsorientiert bleibt. Die Airbus-Aktie wird damit zu einem Gradmesser für die Entwicklung der globalen Luftfahrtindustrie und die Fähigkeit, aus langfristigen Trends wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.

Lesetipps und Vertiefung für Anleger

Wer sich als Anleger intensiver mit der Airbus-Aktie und den Hintergründen beschäftigen möchte, sollte neben den Kursdaten auch die offiziellen Finanzberichte und Unternehmensmitteilungen studieren. Die Investor-Relations-Dokumente von Airbus bieten detaillierte Einblicke in Umsätze, Margen, Cashflow und Ausblick, während Branchenberichte und Analysen zusätzliche Perspektiven liefern. Besonders aufschlussreich sind die Präsentationen zu Quartalszahlen, in denen das Management seine Sicht auf Märkte, Programme und Herausforderungen darlegt.

Zudem lohnt sich der Blick auf Studien zu der Frage, wie sich der Luftverkehr langfristig entwickelt. Prognosen zur Passagierzahl, zur Struktur der Flugnetze und zur Rolle von neuen Technologien sind zentral für die Beurteilung, wie nachhaltig die Nachfrage nach neuen Flugzeugen bleiben könnte. In Kombination mit den Kennzahlen von Airbus entsteht so ein Gesamtbild, das es Anlegern ermöglicht, die Chancen und Risiken der Airbus-Aktie sachlich einzuschätzen und im Vergleich zum breiteren Sektor zu bewerten.

Vertiefen und einordnen

Weitere Analysen zur Airbus-Aktie und Luftfahrtbranche

Wer die Airbus-Aktie im Depot hat oder über einen Einstieg nachdenkt, findet auf der Detailseite zur ISIN NL0000235190 sowie in den offiziellen Finanzberichten des Konzerns vertiefende Informationen zur Strategie, den Programmen und den wichtigsten Kennzahlen.

Verkehrsflugzeuge als Kernprodukt im Alltag der Airlines

Die Verkehrsflugzeuge von Airbus prägen den Alltag in der globalen Luftfahrt. Ob auf Kurzstrecken innerhalb Europas, auf transatlantischen Routen oder auf Langstrecken zwischen Asien und Amerika: Modelle der A320-Familie, A330neo und A350 sind bei vielen Airlines ein zentraler Bestandteil der Flotte. Die Flugzeuge werden in unterschiedlichen Konfigurationen betrieben, etwa mit verschiedenen Sitzanzahlen, Kabinenklassen oder Sonderausstattungen, je nach Konzept der jeweiligen Airline. Auf diese Weise passt Airbus seine Produkte an die vielfältigen Marktanforderungen an.

Für die Gesellschaft insgesamt sind die Flugzeuge von Airbus Teil der Infrastruktur, die Geschäftsreisen, Tourismus und globale Warenströme ermöglicht. Gleichzeitig stehen sie im Fokus von Diskussionen über Klimaschutz und nachhaltige Mobilität. Die Balance zwischen Mobilität und Nachhaltigkeit zu finden, ist eine der Herausforderungen, mit denen Airbus und die gesamte Branche in den kommenden Jahrzehnten konfrontiert werden. Entwickler arbeiten daher an Konzepten, die den spezifischen CO2-Ausstoß pro Passagierkilometer senken, etwa durch leichtere Materialien, effizientere Triebwerke und aerodynamische Optimierungen.

Kurs und Marktdaten zur Airbus-Aktie

Der Kurs der Airbus-Aktie spiegelt im Sommer 2026 die positiven Erwartungen an den Konzern wider, auch wenn er naturgemäß Schwankungen unterliegt. Die Notierung bewegt sich im oberen Bereich der 52-Wochen-Spanne, was darauf hindeutet, dass die Märkte von einer robusten Geschäftsentwicklung ausgehen. Die Marktkapitalisierung liegt entsprechend auf einem Niveau, das Airbus als einen der Schwergewichte im europäischen Industrie- und Luftfahrtsektor kennzeichnet. Für Anleger dient diese Bewertung als Maßstab dafür, welchen Preis der Markt derzeit für die zukünftigen Gewinne und Cashflows des Unternehmens zahlt.

Kurzfristig beeinflussen Nachrichten zu Auslieferungszahlen, Großaufträgen, Technologieprojekten und makroökonomischen Entwicklungen die Kursbewegungen. Mittelfristig rücken die Trends in der Luftfahrt, die Entwicklung des Auftragsbuchs und die Fortschritte bei der Profitabilität in den Vordergrund. Langfristig entscheiden strukturelle Themen wie der weltweite Bedarf an Mobilität, die technologische Entwicklung und die Dekarbonisierung über die Rolle, die Airbus im globalen Luftfahrtökosystem spielt. Die Airbus-Aktie bündelt diese vielfältigen Faktoren in einer einzigen Kennzahl, dem Aktienkurs, der die Erwartungen der Investoren verdichtet.

Fakten zur Airbus-Aktie

  • Unternehmen: Airbus SE
  • ISIN: NL0000235190
  • Ticker: AIR
  • Handelsplatz: Euronext Paris
  • Kurs (Stand 27.07.2026, 14:30 Uhr): [aktuell] EUR
  • Marktkapitalisierung: [aktuell] EUR (Stand 27.07.2026)
  • Sektor / Branche: Luft- und Raumfahrt, Verteidigung
  • Indexzugehörigkeit: Euro Stoxx 50
  • Nächstes Earnings-Datum: [nicht offiziell terminiert]

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