ArbeitsplÀtze, Zulieferer

ArbeitsplÀtze bei insolventem Zulieferer Eissmann bleiben vorerst

03.05.2024 - 06:11:14

Die ArbeitsplÀtze beim insolventen Autozulieferer Eissmann bleiben zunÀchst erhalten.

Es gebe derzeit keine PlĂ€ne, Betriebe von Eissmann-Gesellschaften in Deutschland zu schließen, teilte das BĂŒro des Insolvenzverwalters Holger Leichtle in Stuttgart mit. In einem seit einigen Wochen laufenden Investorenprozess seien etwa 100 mögliche Interessenten angeschrieben worden. Die Resonanz sei positiv.

Eissmann beschĂ€ftigt etwa 1000 Menschen in Deutschland. Die grĂ¶ĂŸten Werke befinden sich in Gera (405 Mitarbeiter), Pirna (285) und Bad Urach (258). Das Unternehmen hatte fĂŒr seine Gesellschaften in Deutschland im MĂ€rz Insolvenz angemeldet. Gesellschaften im Ausland sind davon nicht betroffen. Weltweit beschĂ€ftigt Eissmann etwa 5000 Menschen.

Insolvenzverfahren Anfang Mai eröffnet

Anfang Mai eröffnete das Amtsgericht TĂŒbingen die Insolvenzverfahren gegenĂŒber der Eissmann Automotive Deutschland GmbH sowie zweier Tochterunternehmen. Seither werden die Löhne auch nicht mehr ĂŒber das Insolvenzgeld, sondern wieder vom Unternehmen getragen. Der GeschĂ€ftsbetrieb lĂ€uft laut Insolvenzverwalter uneingeschrĂ€nkt weiter.

Wie lange sich das Verfahren ziehe, sei noch nicht absehbar. "Wir sind noch relativ frĂŒh in dem Prozess", sagte ein Sprecher. Ziel sei, sĂ€mtliche Produktionsstandorte an einen Investor geben zu können. Über eine konkrete Zahl an Interessenten könne man erst sprechen, wenn verbindliche Angebote abgegeben wurden.

Die Eissmann-Gruppe beliefert deutsche und internationale Autohersteller mit Komponenten fĂŒr die Innenausstattung der Fahrzeuge. GegrĂŒndet wurde das Unternehmen 1964.

@ dpa.de