Aktien Asien / Pazifik: US-Verluste schwappen nach Asien ĂŒber
14.02.2024 - 09:06:51Dabei blieben die chinesischen Festlandsbörsen weiterhin geschlossen, wÀhrend in Hongkong wieder gehandelt wurde.
In Japan belastete neben den US-Vorgaben auch der Anstieg der Renditen zehnjĂ€hriger Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Mitte Dezember, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Die ungĂŒnstigen US-Inflationsdaten vom Vortag hĂ€tten Spekulationen auf einen etwas strikteren Kurs der japanischen Notenbank angefacht. Der enttĂ€uschende PreisrĂŒckgang in den USA hatte am Dienstag Hoffnungen auf deutliche US-Leitzinszinssenkung merklich gedĂ€mpft. "Anstelle der noch vor Kurzem eingepreisten sechs Leitzinssenkungen zu jeweils 0,25 Prozentpunkten werden an den ZinsmĂ€rkten nun nur noch vier fĂŒr 2024 erwartet", stellte Anlagestratege Ulrich Stephan von der Postbank in diesem Zusammenhang fest.
Dies hatte auch Folgen fĂŒr die WĂ€hrungsentwicklung. Der Yen legte zum Dollar wieder zu, was die exportorientierte japanische Wirtschaft tendenziell belastet. Der Leitindex Nikkei 225 XC0009692440JP9010C00002 schloss 0,69 Prozent schwĂ€cher mit 37 703,32 Punkten. Beim Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony JP3435000009 lief unterdessen das GeschĂ€ft mit der Spielekonsole PS5 schlechter als erwartet. FĂŒr das Gesamtjahr bis Ende MĂ€rz rechnet der Konzern deshalb mit etwas weniger Erlös als bisher: Angepeilt sind nun 12,3 Billionen japanische Yen (76,3 Mrd Euro), nachdem die Prognose noch vor drei Monaten auf 12,4 Billionen angehoben worden war. Die Aktie gab leicht nach.
Auch in Australien ging es nach unten. Der S&P/ASX 200 XC0006013624 sank um 0,73 Prozent auf 7547,74 Punkte. Etwas besser sah es dagegen in Hongkong aus. Hier galt es zunÀchst, nach mehrtÀgiger Pause die internationalen Vorgaben der vergangenen Tage einzupreisen. Der Hongkonger Hang-Seng-Index HK0000004322 kletterte zuletzt um 0,84 Prozent auf 15 878,39 Punkte.

