Dax, Plus

Dax startet leicht im Plus - Anleger scheuen Risiko

30.07.2024 - 09:33:38 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunÀchst leichte Kursgewinne verzeichnet.

Frankfurter Börse (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 18.370 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, Zalando und Covestro, am Ende Heidelberg Materials, Fresenius und die Commerzbank. "Die Lust der Anleger auf Risiko ist vor den wichtigen Ereignissen in dieser Woche eher ĂŒberschaubar", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

Der Dax habe am Montag wieder den RĂŒckwĂ€rtsgang eingelegt. "Kurzfristig orientierte Anleger warten auf ihre Gelegenheiten und zeigen sich schon mit kleinen Kursbewegungen zufrieden." Niemand erwarte im Moment eine Rally, die vier oder fĂŒnf Tage am StĂŒck anhalten werde. "Es ist derzeit ein Vor und ZurĂŒck im Dax, eine trendlose Phase." "Die großen Akteure halten ihr Pulver trocken oder sind in der Sommerpause", fĂŒgte der Marktexperte hinzu. "Sie bleiben in Deckung, bis mehr Klarheit herrscht, wo es mit den Zinsen hingehen wird." Die Fed dĂŒrfte am Mittwoch den Grundstein fĂŒr die weitere Geldpolitik im Rest des Jahres legen. "Anleger haben eine konkrete Erwartungshaltung aufgebaut und wollen von Jerome Powell jetzt auch Konkretes hören", so Stanzl. Nachdem die Fed bislang nur eher vage Informationen gegeben habe, wann sie gedenke, die Zinsen erstmals zu senken, könnte eine erneute Unklarheit dieses Mal dem Markt sauer aufstoßen. "Die Börsen rechnen fest damit, dass die Fed im September die Zinswende einleitet. Alles andere wĂ€re eine große EnttĂ€uschung." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,0824 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9239 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 79,55 US-Dollar; das waren 23 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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